Mann hatte einiges auf dem Kerbholz

Bei der grenzpolizeilichen Kontrolle gegen 12.45 Uhr wies sich der polnische Staatsangehörige den Beamten gegenüber mit einer polnischen Identitätskarte aus. Sofort hegten die Fahnder den Verdacht, dass es sich um ein gefälschtes Dokument handeln könnte.

Nach der Mitnahme des Zugreisenden zur Inspektion nach Selb verrieten seine Fingerabdrücke auch die wahre Identität. Der Grund für die Urkundenfälschung stand damit auch gleich fest, denn der 33-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth mit drei Haftbefehlen im polizeilichen Informationssystem gesucht.

Nach Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz war der Pole zu insgesamt 548 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Für den doch sehr langfristigen Gefängnisaufenthalt lieferten ihn die Selber Fahnder in die Justizvollzugsanstalt Bayreuth ein.

dpa

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