Mädchen von Unbekanntem angesprochen?

Die Polizei Pegnitz bestätigt, dass eine entsprechende Anzeige eingegangen sei. „Wir  haben mit dem Kind und der Mutter gesprochen und daraufhin sofort die Fahndung eingeleitet“, sagt dazu Roman Markert, der stellvertretende Inspektionsleiter. Die Suche nach dem Fahrzeug sei jedoch bisher leider erfolglos verlaufen. Das Mädchen, das schnell weggelaufen sei, habe sich weder die Automarke noch das Kennzeichen merken können. Markert teilte weiter mit, dass es hin und wieder schon ähnlich gelagerte Fälle gegeben habe, bei denen Anzeige erstattet worden war. Die konnten jedoch bisher alle zu den Akten gegeben werden. Ein Fall mit einem  Autofahrer sei ihm aber nicht bekannt.

Ähnliche Anzeige im März

Tanja Engelbrecht, die kommissarische Schulleiterin, hat in ihrem Eltern-Rundschreiben darauf hingewiesen, dass „erneut“ ein Kind angesprochen worden sei. Sie beziehe sich dabei auf einen ähnlichen Fall Anfang des Jahres, sagte sie auf Anfrage. Schon damals sei das Thema in den Klassen thematisiert worden. Die Polizei habe eine ähnlich gelagerte Anzeige vom März vorliegen, die sich aber als unbegründet herausgestellt habe, so Markert. Ob dieser Fall mit dem Fall identisch ist, auf den sich die Schule bezieht, konnte er jedoch nicht bestätigen.

Nicht auf dem Schulweg

Das Mädchen sei am Samstag angesprochen worden, sagt Tanja Engelbrecht, habe sich also nicht auf dem Schulweg befunden. „Ich kenne das Mädchen“, so die Schulleiterin weiter, „ich gehe von einem konkreten Hintergrund aus“. Über das Thema werde in der Schule weiter gesprochen werden, „das geschieht in den Klassen mit den vertrauten Lehrern.

Eltern von Grundschülern wollten sich zu dem Thema nicht äußern, nur hin und wieder wurde gefragt, warum die Polizei, solche Fälle nicht publik mache. „Wir wägen in jedem Fall gründlich ab, ob und wann wir an die Öffentlichkeit gehen“, sagt dazu Roman Markert, dessen Tochter ebenfalls in die Grundschule geht. „In diesem Fall schien uns die Fahndung mit eigenen Leuten die bessere Lösung. Denn es kann auch sein, dass man mit öffentlichen Fahndungsaufrufen mehr Unruhe als nötig in der Bevölkerung schafft.“

kad

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