Lkw-Unfall: A9 gleicht einem Trümmerfeld

Der mit Milch beladene Tanklaster krachte in die Schutzplanke und wurde dabei schwer beschädigt. Unter anderem wurde der Öl- und der Dieseltank aufgerissen, auch der Milchtank schlug Leck. Am Fahrzeug selbst wurde eine Achse herausgerissen.

Der 51-jährige Fahrer aus dem Raum Aaalen musste aus dem Führerhaus befreit werden. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Bergung des Milchlasters wird laut Polizeiangaben den ganzen Tag über andauern.

Einsatzkräfte haben Gaffer gefilmt

Zu Behinderungen dürfte es dann aber nur noch durch Gaffer kommen, denn die Bergung findet komplett im Baustellenbereich statt.

Schon während der Rettungsarbeiten durch die Feuerwehren aus Marktschorgast, Himmelkron, Lanzendorf, Wirsberg und Gefrees konnten zahlreiche Verkehrsteilnehmer gefilmt werden, als sie ihre Handys zückten. Die Polizei geht bereits gegen diese Gaffer vor.

Der Sachschaden beträgt laut Polizeiangaben 250.000 Euro. Zeugen des Unfalles werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Bayreuth, 0921/506-2310, zu melden. mr/red

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Kommentare

Es ist unglaublich, für wie blöd man bei der Polizei uns Bürger hält. Als ob das "Gafferproblem" irgendetwas mit dem Unfall zu tun hat. Nein, es ist nur eine Ablenkung vom wirklichen Problem, dass immer mehr und größere LKWs auf unseren Autobahnen fahren und das oft mit überhöhter Geschwindigkeit. Außerdem weiß man, dass viele Fahrer übermüdet sind. Ist es denn nicht das Hauptproblem, wenn immer häufiger derartige Unfälle passieren und auch viele andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden? Aber die Polizei muss sich unbedingt um die Smartphone-Fotografierer kümmern, die alles um sich herum fotografieren, nicht nur Windmühlen.
Auch wenn Sie für dieses Klientel Sympathie hegen (wundert mich nicht wirklich), ich finde es hervorragend, dass gegen diesen Abschaum endlich, hoffentlich konsequent genug, vorgegangen wird. Diese Sensationsgier und der Egoismus ist einfach abartig.

Natürlich gilt es auch, ihrem "Hauptproblem" beizukommen. Aber das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Übermüdete LKW-Fahrer, die zu schnell fahren sind keine Rechtfertigung, Rettungskräfte zu behindern, Persönlichkeitsrechte zu verletzen, etc.
Zitat: "...diesen Abschaum endlich, hoffentlich konsequent genug, vorgegangen wird."
Todesstrafe?
Es soll angeblich zwischen Nichts und Todesstrafe noch ziemlich viel Möglichkeiten der Bestafung geben.
Danke, bleriot. Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund.
Ich denke auch die sog. Gaffer sind vielleicht ein Problem; dazu kommt's aber weil vorher ein viel größeres Problem vorhanden ist, nämlich unser immer steigender (LKW-)Verkehr.
Anstatt "Gaffer" zu verfolgen, sollte die Polizei Verkehrs- Abstands- u. Geschwindigkeitskontrollen für LKW's (besonders solche aus dem Ausland) durchführen. Das bringt evtl. was, das Bußgeld für den "Gaffer" ist sinnlos und Verschwendung von Arbeitszeit
Naja, es handelt sich hier um zwei Geschichten, das eine sind die Gaffer, was aber nicht das gefährlichere Problem darstellt! Das andere sind die LKW´s und deren Fahrer und das ist eindeutig das größere Problem. Ich kenne jetzt natürlich nicht die Ursache dieses Unfalls, allerdings wenn man die LKW-Unfälle nur allein in der Region Nordbayern aus den letzten Tagen zusammen nimmt, dann haben wir ein großes Problem, was auch mit der weiteren Zunahme des LKW-Verkehrs immer größer werden wird. Vergangene Woche schob ein Sattelzug ein Wohnmobil in einer Baustelle auf der A3 vor Geiselwind zusammen. Fahrer tot, Frau und Kind schwerstverletzt. An gleicher Stelle auf der A3 heute dort wieder ein schwerer LKW-Unfall der im Baustellenbereich in den Gegenverkehr geraten ist! Im vergangenen Jahr haben LKW-Fahrer im Bereich um Nürnberg sogar ganze Familien ausgelöscht! Und was machen unsere Politiker, weiterhin nur "dumm quatschen" anstatt zu handeln......... Letztendlich ist es doch unseren Politikern völlig egal, ob einige unschuldige Bürger evtl. ihr Leben lassen müssen, hauptsache die Lobbyisten werden befriedigt und der Job nach der politischen Karriere in der Wirtschaft ist gesichert........
Sehe ich genauso Herr / Frau Realist!!!! Kein Unfall rechtfertigt diese elende Gafferei. Aber auch kein Unfall rechtfertigt die "Schönrederei" der steigenden Unfallzahlen durch LKW`s aber auch PKW´s wegen nicht angepasster Geschwindigkeiten, etc. Das ist wirklich beängstigend, wenn man sieht, wie viele Unfälle dadurch geschehen. Das ist zum einen der Fluch der gestiegenen Mobilität der Menschen und der Verlagerung der Lagerkapazitäten auf die Straße. Und gerade im Baustellenbereich ist es einfach brandgefährlich. Aber was kann die Politik dafür tun, frage ich mich schon die ganze Zeit? Wie bekommt man das in den Griff? Mittlerweile bin ich heil froh, wenn ich nicht zwingend auf der Autobahn unterwegs sein muss....
Waren wieder Bundes- und Landespolitiker als Katastrophentouristen dort, wie beim Busbrand oder bei Überschwemmungen?
Waren Sie bei dem Busbrand als Einsatzkraft vor Ort??? Haben Sie als Einsatzkraft das Grauen dort gesehen??? Ich denke NEIN!!! Ich als hauptberufliche Einsatzkraft war dort und ICH bin froh das sich UNSERE gewählte Landesführung dort blicken lässt und den Einsatzkräften ihren Dank ausspricht, denn heut zu Tage wird gerade das Ehrenamt für selbstverständlich gehalten!!! Sie können ja gerne mal bei Ihrer örtlichen (vermutlich) freiwilligen Feuerwehr anfragen ob Sie sich dort einbringen können!!!
Wie sagt Dieter Nuhr immer so schön:
"Wenn man keine Ahnung hat, einfach 'mal die Klappe halten!"
Glauben Sie allen Ernstes, Kiepfer, das macht diesen Leuten Spaß, sich in solchen Situationen vor zig Kameras hinzustellen und in noch mehr Mikrofone von z.T. unqualifizierten Journalisten zu sprechen?
Kiepfer kiepfert't
Das ist eine sehr gute Idee von Klahom, werter Kiepfer.
Fragen Sie doch mal bei einer entsprechenden Organisation nach, ob Sie dort ehrenamtlich tätig werden können, da Sie, wenn ich richtig informiert bin, als Arbeitsuchender ja Zeit dazu hätten. Auch Palliativstationen, Hospize oder Seniorenheime würden Sich anbieten, um auch mal einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.
Die Kommentare zur Sache selbst hatten ja überraschenderweise doch noch fachliche Substanz. Aber das Bashing gegen unseres Forenmitglieds Kiepfer ließ wieder einmal jeden Anstand und Respekt vermissen. Darf man denn nicht auch die Reden von verantwortlichen Politikern bei Katastrophen auch kritisch hinterfragen, wenn man weiß, dass sich doch nichts ändern wird? Gut, die Ehrenamtlichen fühlen sich mehr anerkannt. Haben sie es nötig?
1. Das ist kein Forum
2. Fürs "Bashing" sorgt er höchstselbst
3. Was die Ehrenamtlichen in dieser Situation am
wenigsten nötig haben, sind Dampfplauderer Ihrer
Couleur!
Da es hier angesprochen wurde, kann man die Arbeit der Rettungskräfte bei sicherlich nicht immer einfachen Einsätzen garnicht genug wertschätzen! Aber das ist hier nicht das Thema, denn auch ich bin sehr irritiert, dass in den Medien mehr über die "Gaffer" etc. als über das eigentliche Problem berichtet wird! Ich habe es schon mal nach dem Busunglück geschrieben, es fahren immer mehr dickende Zeitbomben auf unseren Strassen. Fahrer die kaum der deutschen Sprache mächtig sind, irgendwo in Osteuropa einen Führerschein gemacht haben etc. Der Beruf des Berufskraftfahrer mit entsprechender Ausbildung ist keine Pflicht um einen 40-Tonner auf unseren Strassen bewegen zu dürfen! Es fahren immer mehr osteuropäische Transportunternehmer auf unseren Strassen, deren Fahrzeuge gerade noch so überhaupt durch den TÜV kommen etc. etc..
Unsere Politiker eilen dann, weil gerade wieder Wahlen anstehen zu einer "Unfallkatastrophe" wie beim Busunfall! Lenken dabei auch noch mit Ihren scheinheiligen Aussagen vom eigentlichen Problem ab und haben dann eine Woche später wie auch die Medien wieder alles vergessen! Dabei wäre gerade die Politik mit der Verpflichtung von nicht abschaltbaren automatischen Bremssystemen, Mindestanforderungen an LKW-Fahrer gerade jetzt gefragter denn je......... ich glaube eher, dass nichts passieren wird und wenn die Wahlen vorbei sind und die treuen Wähler wieder ihre Stimme da abgegeben haben wie sie es immer machen, passiert dann noch weniger....... denn die Lobbyistenvertreter werden das im Einvernehmen mit unserern neu gewählten Politikern zu verhindern wissen....... das Thema kommt erst bei der nächsten vielleicht noch größeren Katastrophe wieder auf den Tisch.....
....und das Volk wird weiter mit nebensächlichen Themen beschäftigt. Müssen wir da mitmachen?
Richtig, Herr / Frau Realist1. Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen!
Woher war nochmal der Fahrer dieses LkW?
Aaah aus Aalen - liegt, glaub' ich, in der Ukraine!