"Liebestod" beim Festival junger Künstler

Man muss dazu auch das Festival junger Künstler zählen, das heuer zum 67. Mal über die Bühne geht. Mehr als manch andere Konzertreihe war gerade dieses Festival in den vergangenen Jahren Veränderungen unterworfen. Das einstmals krönende Sinfoniekonzert zum Abschluss der Reihe ist mangels probenwilliger Teilnehmer längst passé. Doch man macht das Beste daraus. Etwa bei einem christlich-muslimischen Friedensgebet, bei dem barocke Musik der Gegenreformation mit arabischen Klängen kombiniert wird. Oder bei dem Projekt „Liebestod“, das diesen Sonntag in der Schokofabrik Premiere hat. Gerade an diesem Wochenende hat das Festival junger Künstler die Chance zu beweisen, dass die Rede von der tragenden Säule keine hohle Phrase ist. Und dass Bayreuth das Festival braucht.

roman.kocholl@nordbayerischer-kurier.de

Nicht bewertet

Anzeige