Lerchenbühlschule: Keine Einigung

Die CSU-Fraktion hatte beantragt, das Geld für einen Neubau des Hortes in der Saas einzustellen. Diese Vorteile sieht die Partei: Der Hort sei flexibler als die zur Diskussion stehende Offene Ganztagsschule (OGTS), günstiger für die Eltern und es gebe bessere Konditionen bei der staatlichen Förderung.

Pro und Contra

Für den Antrag fand sich keine Mehrheit. Iris Jahn von Junges Bayreuth sah zwar den Bedarf, sie will die Hort-Lösung aber nicht zementiert wissen. Sie möchte eine flexible OGTS. Thomas Hacker (FDP) möchte den Eltern nichts überstülpen. Elisabeth Zagel (SPD) hingegen will den Wunsch der Eltern in der Saas respektieren, die sich einen Hort wünschen. Sabine Steiniger (Grüne) ist prinzipiell für die Einführung einer Ganztagsgrundschule.

Acht zu acht

Ergebnis: acht zu acht. Auch ein erweiterter Antrag der SPD, das Geld „zunächst“ für den Hort im Haushalt einzustellen, brachte wieder ein Patt. Der Änderungsantrag wurde abgelehnt.

Der Vorschlag der Verwaltung, erst die Ergebnisse des OGTS-Modellversuchs an den Schulen Herzoghöhe und St. Georgen abzuwarten, das Thema dann in den Jugendausschuss zu verlegen und parallel dazu den Neubau einer Betreuungseinrichtung zu planen und 50 000 Euro Planungsmittel einzustellen, wurde von CSU, SPD und Grünen abgelehnt (10:8). Damit gibt es keine Planungsmittel.

Kopfschütteln bei Eltern

 Auf Vorschlag von Stadtdirektor Ulrich Pfeifer, der in diesem Fall den ausgeschieden Sozialreferenten Carsten Hillgruber vertrat („er hat auch dafür Kompetenz“, lobte CSU-Stadträtin Ulrike Lex), wurde das Thema in die Haushaltsberatungen verwiesen. Einige Eltern aus der Saas, die im Zuschauerraum saßen, quittierten das mit Kopfschütteln.

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