Laura Files Beste des Nationalteams

Für Laura Files standen sechs Wettbewerbe über 1000 bis 4000 Meter auf dem Programm. Sie war vor ihrer Premiere in der Nationalmannschaft sehr aufgeregt, startete sie doch in einem Team mit fünf anderen  Läuferinnen (Alina Seitz, Hanna Schübel, Anna Baber, Ellen Hornemann und Neve Bühnemann), die auch taktisch gefordert waren und die Anweisungen der Nationaltrainer befolgen sollten.

Der erste Wettbewerb für die Bayreutherin war die 2000-m-Distanz, also zehn Runden auf der 200-Meter-Bahn. Die jeweils ersten Zehn der beiden Vorläufe (insgesamt 48 Starter) qualifizierten sich für das A-Finale über 1000 Meter. Das Rennen begann sehr schnell, doch Laura Files konnte sich gut in der Spitze behaupten und lief auf den fünften Platz.

Auf der halb so langen Distanz hatte Files zunächst auf der ungewohnten Bahn leichte Probleme, sich ganz vorne zu halten. Sie setzte sich aber durch und wurde am Ende mit dem sechsten Platz belohnt.

Etwas Spritzigkeit fehlt

Erneut zwei Wettbewerbe standen am zweiten Tag auf dem Programm, die 1200 Meter und das Ausscheidungsrennen über 3000 Meter. Zum Ende der langen Saison fehlte es der jungen BTS-Starterin  etwas an Spritzigkeit im Schlusssprint. Dennoch konnte sie mit Rang neun sehr zufrieden sein.

Auf demselben Platz landete Laura Files im Ausscheidungsrennen, in dem es die Bayreutherin mit Alina Seitz ins A-Finale geschafft hatte. Als ihre deutsche Mitstreiterin aufgrund eines Missverständnisses der Schiedsrichter untereinander ausscheiden musste, war Files auf sich allein gestellt, machte ihre Sache aber sehr gut.

Sechste über 3000 Meter

Am letzten Wettkampftag wurde zunächst über 3000 Meter um Punkte gekämpft. Vier deutsche Läuferinnen aus dem Nationalteam hatten das A-Finale erreicht, in dem sie die Vorgaben der Bundestrainerin sehr gut umsetzten. Laura Files erreichte als Beste aus dem Quartett den sechsten Platz.

Das letzte Rennen war gleichzeitig das längste: 4000 Meter. Der 14. Platz in diesem Lauf zeigte dann, dass Laura Files mit ihren Kräften am Ende war. In der Gesamtwertung durfte sie aber als beste Nationalläuferin mit ihrem siebten Rang sehr zufrieden sein. Leonie Ohl, für ihren Verein Blau-Gelb Groß-Gerau am Start, holte sich den Sieg mit zwei zweiten, drei dritten und einem vierten Platz.

Fuhrmann sprintet Bestzeit

In der männlichen Cadettenklasse standen 50 Läufer am Start.  Theo Fuhrmann musste zunächst die Sprintstrecke (300 m) absolvieren, die ihm nicht so sehr liegt. Doch mit persönlicher Bestzeit (29,483 Sekunden/43.) durfte er zufrieden sein. Im 5000-m-Ausscheidungsrennen ging der Bayreuther sehr engagiert zu Werke; er verpasste zwar knapp das A-Finale und belegte dann im B- Finale den neunten Rang, was insgesamt Platz 39 bedeutete.

Tag zwei brachte wieder einen Sprint, über 500 Meter reichte es für Fuhrmann zu Platz 45. Im 3000-m-Punkterennen verpasste er als 16. seines Vorlaufs erneut das A-Finale und belegte am Ende Rang 38. Blieben noch die 5000 und die 3000 Meter. Hier erkämpfte der BTS-Läufer die Plätze 35 und 37, was ihm in der Gesamtwertung den 39. Platz brachte. Franz Pottrich (Großenhain) war auf Rang 15 bester deutscher Teilnehmer.  

Nicht bewertet

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