Kulturpreis für die Hofer Filmtage

Der Sozialpreis der Oberfrankenstiftung ging an den Ebracher Gefängnispfarrer Hans Lyer, der Denkmalpflegepreis an den Restaurator Uwe Franke und dem britischen Geschäftsmann Ender Ozbek.

Regierungspräsidentin Piewernetz bezeichnete die Internationalen Hofer Filmtage als „wahren kulturellen Botschafter Oberfrankens“ und zitierte Wim Wenders, der Hof einmal als Kürzel für „Home of Films“ gedeutet hatte. Hof sei ein Name, der für alle, denen Film etwas bedeutet, einen guten Klang besitzt, und zwar weit über die deutschen Grenzen hinaus, sagte Piewernetz.

Sie erinnerte an die Anfänge, als im Mai 1967 erstmals ein Programm mit Kurzfilmen gezeigt wurde, und sie erinnerte an den Vater dieses Erfolges, den im März verstorbenen Gründer Heinz Badewitz. Der gebürtige Hofer wurde bereits 1988 mit dem Kulturpreis der Oberfrankenstiftung ausgezeichnet. „Die Lücke, die der Tod von Heinz Badewitz gerissen hat, ist breit und tief, sie wird schwer zu füllen sein“, sagte die Regierungspräsidentin.

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