Kulturhaus nimmt weitere Hürde

Die beiden an der Kämmereigasse 9 1/2 ansässigen Vereine Forum Phoinix und Kültürklüb (verantwortlich für die Veranstaltungsreihe Sübkültür) hatten die Verantwortlichen von Kino ist Programm ins Boot geholt und sich zur „Arbeitsgemeinschaft Neuneinhalb“ zusammengeschlossen. Geht es nach dem Kulturausschuss, wird sich aus dieser Arbeitsgemeinschaft der Trägerverein bilden, der dereinst die Bespielung des sanierten Kunst- und Kulturhauses an der Kämmereigasse 9 1/2 übernehmen wird.

Das Votum für die AG war beeindruckend. Kulturamtschefin Gabriele Röhler bezeichnete die Neuneinhalb als „wichtige Institution, sie sich im kulturellen Angebot der Stadt etabliert hat“, und lobte die Veranstalter. Norbert Aas (Grüne) hatte sich „irritiert“ gezeigt, weil sich die Stadt an einen erst noch zu gründenden Verein binden wolle. Röhler antwortete, die drei Vereine seien „hochprofessionell“ und hätten gut durchdachte Unterlagen eingereicht. „Die kennen ihr Publikum und ihre Zielgruppen sehr genau. Die machen passgenaue Programme.“

Respekt aus den Fraktionen

Anerkennung für die AG Neuneinhalb kam auch aus den Fraktionen. Erleichtert äußerte sich Stefan Specht (CSU): „Wir sind sehr froh, dass sich nach jahrelanger Diskussion und Fragen, was wir mit dem Haus überhaupt anfangen sollen, ein kultureller Silberstreif am Horizont zeigt.“ Froh über eine „innovative und konstruktive Lösung“ zeigte sich auch Stephan Müller von der BG, der gleich Party-Synergien ins Spiel brachte: Die Idee einer kleinen Gastronomie im Künstlerhaus und eines Durchgangs zum Hof des Historischen Museums könne Möglichkeiten etwa für das Bürgerfest ermöglichen. Thomas Bauske von der SPD zollte den Vereinen „großen Dank“, sie hätten eine „hohe Qualität“ auch der Vorarbeit geliefert. Er regte an, eine Lösung für die lästigen Container und Mülltonnen im schmalen Hinterhof der Kämmereigasse zu finden. „Das wäre vielleicht schon eine Möglichkeit, entsprechend Zeichen zu setzen.“ Auch die FDP scheint angetan. Dieter Schweingel bezeichnete als „wohltuend, was in dieser Ecke passiert“, das könne eine „Initialzündung“ sein.

Mitfreies Kulturhaus?

Anerkennung äußerten auch die Grünen, allerdings mit Anmerkungen. „Wir wollen Initiativen fördern und nicht Institutionen“, sagte Stefan Schlags und regte an, das Gebäude mietfrei für fünf oder zehn Jahre an den Verein zu geben, der im Gegenzug das Gehalt für hauptamtliche Kräfte selber aufbringe. „Klar, warum sollen wir darüber nicht reden?“, sagte hinterher Alex Stiefler vom Forum Phoinix. Heute Nachmittag wird weiterverhandelt: Im Bauausschuss wird über die Sanierung der Kämmereigasse 9 1/2 beraten.

Zu beraten war außerdem über die Höhe des Zuschusses für die Bayreuther Festspiele. Aufgrund „tariflicher Anpassungen“ steigt der Anteil der Stadt als Gesellschafter für 2019 und 2020 zusammen schon mal um 103.480 Euro. Für 2020 muss die Stadt nochmals was drauflegen. Von den Mehrkosten für einen „Ring“ gegenüber einer Solo-Neuproduktion von gut 3.572.235 Millionen Euro trägt die Stadt 464.000 Euro. Der Sprung ist ein großer: Von 1.253.270 Euro 2018 springt der Zuschussanteil der Stadt im „Ring“-Jahr auf 120.985 Euro.

Eine halbe Million mehr für den "Ring"

Die Mehrkosten resultierten daraus, dass aufgrund der Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen 2016 keine Rücklagen gebildet werden konnten, sagte der Geschäftsführende Direktor der Festspiele, Holger von Berg. Stefan Specht und Thomas Bauske erinnerten an die Verpflichtungen gegenüber den Festspielen, die so wichtig für den Ruf und das Gedeihen Bayreuths seien – und handelten sich Spott der Grünen ein. „Ich finde, dieses Selbstverständnis eines gewählten Stadtrats, wir müssen die Hand heben, wenn jemand ,Festspiele!’ sagt, seltsam. Warum habt ihr so eine Angst zu diskutieren?“ Schlags und sein Kollege Aas waren denn auch die einzigen Mitglieder des Kulturausschusses, die gegen die „außertarifliche“ Erhöhung der Zuschüsse stimmten.

Nicht bewertet

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Kommentare

Wusste gar nicht, dass man ein Kunst- und Kulturhaus auch als Lagerraum für Requisiten einer linksextremen Organisation, die in mehreren Bundeländern unter der Beobachtung der Landesämter für Verfassungsschutz steht, nutzen darf.

Scheinbar eine ganz neue Erweiterung der Begriffe Kunst und Kultur. Dafür muss es natürlich Förderung durch die öffentliche Hand und somit durch den Steuerzahler geben.
@Mielex: Was sollen diese undurchsichtigen Behauptungen??
@Moritz Kirchner vom NK: Da wären wir wieder bei dem anonymen Sondermüll. Wirklich ein unlösbares Problem?
Beste Grüße Stephan Müller
Das ist weder Sondermüll noch eine undurchsichtige Behauptung. Am 23. September vormittags sah ich mit eigenen Augen, wie die Teile für die "Wand", die später am Marktplatz aufgebaut wurde, aus dem ehemaligen Metzgerladen herausgetragen wurden. Hätte es halt doch fotografieren sollen.
Dann nennen Sie doch Ross und Reiter Mielex. Welche Organisation? Woher wissen Sie, dass die Menschen, die Sie behaupten beobachtet zu haben, zu dieser Organisation gehören? Stehen diese Menschen bzw. die Organisation in Bayern aktuell unter Beobachtung des Verfassunsschutzes?
Toll, was da geplant ist - incl. Programmkino!
:)
auf 120.985 Euro ???
@Moritz Kircher
Scheinheiliger geht's ja nicht mehr. Der Kurier hat doch am 17.09.2017 online über die am 16.09.2017 ins Leere gelaufene Aktion dieser Organisation selbst berichtet und jetzt tut man so, als weiß man nichts.
Falls Sie diesen Bericht meinen, dann ergeben sich daraus keine Antworten auf die offenen Fragen.
https://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/afd-lasst-sich-nicht-einmauern_606162
Und es ist doch nichts dabei, wenn ich frage, ob Sie ein wenig konkreter werden können.
@MoritzKircher: In könnte ein paar konkretere Hinweise in die Runde werfen, wenn Sie so freundlich darum bitten:

"Das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus Bayreuth veranstaltet an Fronleichnam, Donnerstag, 15. Juni 2017 ein Stammtischkämpferinnen-Seminar von 10.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr im Forum Phoinix, Kämmereigasse 9 1/2 in Bayreuth." (Quelle: Facebook)

Kurze Erläuterung von aufstehen-gegen-rassismus.de dazu:
"Was sind Stammtischkämpfer*innen? [...] Dazu wollen wir uns in Trainings mit Strategien beschäftigen, die uns ermöglichen, den Parolen der AfD und ihrer Anhänger Paroli zu bieten, wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen und wir wollen gemeinsam üben, das Wort zu ergreifen um für solidarische Alternativen zu streiten."

Ein besonderes Highlight gab es am 29. Juli 2017. Ein gewisser Stefan Dietl (stellv. Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di Oberpfalz und Autor des Buches "Die AfD und die soziale Frage") schreibt auf Facebook:

"Am Samstag, 29. Juli, darf ich in Bayreuth meine beiden Lieblingsbeschäftigungen kombinieren. Reden und essen. Gerade in der Wagner-Stadt macht Rechte grillen besonders Spaß. Danke an das Bayreuther Bündnis "Aufstehen gegen Rassismus" für die Einladung. Freu mich schon."

Der Ort dieses extravaganten Happenings, wo rechte Wagner-Städter gegrillt wurden, war rein zufällig ebenfalls das Forum Phoinix Bayreuth, Kämmereigasse 9 1/2, 95444 Bayreuth. Ob bzw. wie viele der über 10.000 AfD-Wähler und Wählerinnen aus dem Wahlkreis an jenem Samstag auf dem Grill gelandet sind, ist leider nicht bekannt.

PS: Erinnern Sie sich an den Aufschrei, als die AfD die Formulierung "Merkel jagen" verwendete? Menschenfeindlichkeit! Nazi-Vokabular!
Ich vermute, "Merkel grillen" wäre dagegen nicht zu beanstanden gewesen ...
Schöne, lange Ausführung. Und die Antworten auf die Fragen zum Verfassungsschutz? Und der Aufschrei zum Thema "jagen" kam vom PARTEIVORSITZENDEN der AfD. Verstehen Sie den Unterschied zwischen "irgendeine Person die irgendwo auf Facebook postet" und PARTEIVORSITZENDER der AfD am Abend der Bundestagswahl und den daran anknüpfenden Unterschied im medialen Interesse? Ich fürchte nicht.
@MoritzKircher:

1.) Der stellv. Vorsitzende der Gewerkschaft ver.di Oberpfalz, ein bekennender AfD-Feind (siehe seine Facebook-Seite) und Autor des Buches "Die AfD und die soziale Frage" ist zwar kein Parteivorsitzender, aber auch NICHT "irgendeine Person die irgendwo auf Facebook postet", wie Sie absurderweise behaupten!

2.) In Bayern wird das Bündnis nicht vom Verfassungsschutz beobachtet, in anderen Bundesländern schon.
Auf der offiziellen Website ist man sich jedoch grundsätzlich keiner Schuld bewusst und will weitermachen wie bisher:

"Mit Erstaunen und Empörung haben wir festgestellt, dass „Aufstehen gegen Rassismus“* in mehreren Bundesländern in den neu veröffentlichten Verfassungsschutzberichten für 2016 genannt wird. [...]
Wir wehren uns gegen die Erwähnung in den Verfassungsschutzberichten und das Stigma, dass damit verbunden ist.[...]

Engagement gegen die [...] AfD ist nicht verfassungsfeindlich, sondern absolut notwendig. Wir bleiben bunt und solidarisch mit allen, die unser Ziel teilen, die AfD [...] zu stoppen!"

Wenn die Bayreuther Ortsgruppe keine anderslautende Stellungnahme veröffentlicht hat, muss man wohl davon ausgehen, dass man obige Ansichten teilt. Sie können ja mal kurz durchklingeln – die dafür notwendigen Kontakte sind bestimmt vorhanden ...
Herzlichen Dank an marcharettla für diese klaren und inhaltlich wie argumentativ klar strukturierten und nicht widerlegbaren Gedanken!

Man darf gespannt sein, wie lange die Antwort des NK... immerhin ist schon ein halber Tag vergangen... denn noch braucht...
So. Da sind wir bei den Fakten. In Bayern NICHT vom Verfassungsschutz beobachtet. Und wo sind wir hier? In Bayern. Und sich kritisch mit der AfD (oder irgendeiner anderen Partei) zu befassen, ist ja zum Glück unserem Land keine Straftat. Gab ja Zeiten auf deutschem Boden, da war Kritik an bestimmten Parteien mit Repressalien belegt. Diese Zeiten wollen Sie doch sicher nicht zurück, marcharettla. Vielleicht wird mir Ihr Claqueur hohehu da ausnahmsweise auch zustimmen. Die eigene Freiheit erfordert eben zwingend, die Freiheit anderer zu ertragen. Sonst funktioniert das ganze Konzept nicht. Manche Leute haben damit leider ein Problem.
Und da ich hier ein langsames Abgleiten der Diskussion auf eine andere politische Ebene beobachte - wieso wird hier eigentlich schon wieder ständig von der AfD geredet? - erlaube ich mir den Verweis auf die Netiquette.
@MoritzKircher: Eigentlich sind wir hier in Franken, gell ;-)

Und dieses Bündnis, dass sich auf die Fahnen geschrieben hat, die AfD zu "kritisieren", darf das natürlich auch in Zukunft weiter tun, keine Sorge. Nur dann eben nicht mehr mit den Ressourcen, die vom Steuerzahler für ein Kunst- und Kulturhaus abgezwackt werden. Ach ja: Der Begriff "AfD" tauchte übrigens das erste Mal in dem sprechenden Link auf, den Sie gepostet haben, wenn ich mich nicht täusche ...
Sehr geehrter Herr Kircher,

(Noch-)Leser Ihrer Zeitung öffentlich (!) als Claqueure zu titulieren respektive zu diffamieren, entbehrt nicht nur jeder Grundlage, sondern lässt überdies Stil und Anstand vermissen. Sie sollten vielmehr an einer inhaltlichen und nicht persönlichen Auseinandersetzung interessiert sein. Sollte dies nicht für den Journalismus generell gelten?
Aber bitte... machen Sie nur weiter so... Sie werden schon sehen, dass Sie mit dieser Art der öffentlichen Äußerungen keine neuen Leser generieren.
Duden:"Claqueur ist jemand, der bestellt [und bezahlt wird], um Beifall zu klatschen"
Es stimmt, Sie sind kein Claquer, da Sie nicht bezahlt werden. Sie tun dies ganz freiwillig und umsonst.
Ich bin bestimmt nicht der einzige, den es nervt, wenn die (an sich sehr sinnvolle!) Kommentarfunktion ständig für AfD-Parteipropaganda missbraucht wird ...
Ach, die AfD-Parteipropaganda ist doch nur ein verschwindend geringer Anteil der Kommentare hier! Jeder, der nur einen Funken Ahnung von Statistik hat, weiß das und kann es entsprechend einordnen ;-)
... naja - im Verhältnis zu ihren Wählerstimmen sind die Kommentare deutlich überrepräsentiert ...
Das kann man natürlich auch positiv sehen ...
Freie Meinungsäußerung ist ja gut, aber es gibt da einen Unterschied zwischen sachlicher Argumentation und generalsekretärartigen Provokationen und Pauschalbeschuldigungen ... Das ist so berechenbar und nervig ...
@DrJekyll: Mich persönlich interessiert kaum, ob eine Behauptung berechenbar oder nervig ist, sondern in erster Linie, ob diese wahr oder falsch ist. Das verstehe ich unter sachlicher Argumentation. Vor kurzem habe ich z.B. eine Ihrer Behauptungen, die Sie als statistische Erkenntnis verkaufen wollten, als falsch bzw. als psychologischen Taschenspielertrick entlarvt. Sie erinnern sich bestimmt. Im Sinne einer sachlichen Diskussion lade ich Sie hiermit herzlich ein, es mir gleich zu tun und meine Behauptungen als falsch zu entlarven. Und zwar genau dort und exakt an jener Stelle, wo ich diese getätigt habe. Mit einem unkonkreten Verweis auf "generalsekretärartigen Provokationen und Pauschalbeschuldigungen" kann ich leider nichts anfangen und finde das auch recht unsachlich.
Belegte Wahrheiten werden als AfD-Propaganda diffamiert.... man kennt dieses schauderhafte "Demokratie"verständnis mittlerweile...
Auszug aus der Kurier-Netiquette:

"Eine Nutzung der Kurier-Facebookseite oder der Kommentarfunktion auf der Kurier-Homepage zu kommerziellen oder politischen Kampagnenzwecken ist nicht erlaubt. Beiträge, die werblichen, strafbaren, beleidigenden, politischen oder anderweitig inakzeptablen Inhalt haben, werden gelöscht. Außerdem werden Beiträge gelöscht, die gezielt vom Thema eines Artikels wegführen."

Unter diesem Gesichtspunkt kann ich nicht verstehen, wieso die Redaktion nicht jeden Kommentar von z.B. "marcharettla" oder auch anderen in der Tonne entsorgt.
Beiträge mit politischem Inhalt müssten auch gelöscht werden?! Das mutet mir seltsam an und eine entsprechende Vermeidung sollte sich recht schwierig gestalten, wenn es eben nun mal um politische Themen geht ...
Sie, der Sie gerne behaupten, die Fakten auf Ihrer Seite zu haben und sachlich zu argumentieren, legen hier anderen aber ganz schön was in den Mund, marcharettla. Niemand hat hier behauptet, Beiträge mit politischem Inhalt müssten gelöscht werden. Es wurde lediglich - und ansatzweise zurecht - auf den Punkt in der Netiquette verwiesen, der besagt, dass hier kein Ort für politische Kampagnen ist. Egal aus welcher Ecke sie kommt.
Herr Kircher, evtl. habe ich ja etwas "falsch verstanden", aber...

Zitat aus der Netiquette: "Beiträge, die werblichen, strafbaren, beleidigenden, POLITISCHEN oder anderweitig inakzeptablen Inhalt haben, werden gelöscht."
Reißen Sie den Satz doch nicht aus dem Kontext: „Eine Nutzung der Kurier-Facebookseite oder der Kommentarfunktion auf der Kurier-Homepage zu kommerziellen oder politischen Kampagnenzwecken ist nicht erlaubt. Beiträge, die werblichen, strafbaren, beleidigenden, politischen oder anderweitig inakzeptablen Inhalt haben, werden gelöscht. Außerdem werden Beiträge gelöscht, die gezielt vom Thema eines Artikels wegführen.“

Und wenn Sie das ganze noch an der ständigen Handhabung hier auf der Homepage messen, dürften Sie allerspätestens merken, dass es ohne Kontext nicht geht. Also sind schlicht und ergreifend politische Äußerungen gemeint, die kampagnenhaften Charakter haben. Also ja... Sie haben da was falsch verstanden.
@MoritzKircher: Sie hätten auch einfach eingestehen können, dass die Formulierung "politischen [...] Inhalt" unglücklich und aufgrund der vorherigen Erwähnung der "politischen Kampagnenzwecken" gewissermaßen doppelt gemoppelt ist. Aber mir ein Aus-dem-Kontext-reißen zu unterstellen, ist natürlich auch eine Möglichkeit ...
Ich unterstelle Ihnen nichts. Sie haben die Formulierung aus dem Kontext gerissen. Das kann doch jeder nachvollziehen.
@Moritz Kircher
Ihr Zitat: "So. Da sind wir bei den Fakten. In Bayern NICHT vom Verfassungsschutz beobachtet. Und wo sind wir hier? In Bayern."

Was würde wohl mit jemandem passieren, der sich so schützend vor eine rechte Organisation stellt? Man würde den Schreiber mit Sicherheit in der Luft zerreißen!!!
So als Vertreter der politischen Rechten ist mit Mielex bisher gar nicht aufgefallen. Müssen wir mal beobachten.
@ stm: Das klingt ja total spannend! Aber sagen, wer ist eigentlich "wir"? Und was wollen "sie" nach der Beobachtung mit entsprechenden Usern machen, sollte jene positiv ausfallen? (Und welche Kriterien möchten sie der Beobachtung bzw. der entsprechenden Bewertung zugrunde legen: Meinen Sie "politisch rechts" wie Sahra Wagenknecht von der Linkspartei oder doch eher "politisch rechts" wie kinderfressende Nazi-Monster?)

Fordern Sie (Sie!) im Falle einer positiven Bewertung dann wieder mal die Kurier-Redaktion auf, härter gegen User bzw. deren Beiträge vorzugehen, die Sie (!) als nicht regelkonform erachten, die Kurier-Redaktion aber anscheinend schon!?

Fragen über Fragen ...
@stm
Ich bin ganz und gar kein Vertreter der politischen Rechten. Man muss auch gar kein Vertreter der politischen Rechten sein. Man muss nur logisch denken können und einen gesunden Menschenverstand haben, um zu bemerken, was da so im Land abläuft.

Es ist ja leider mittlerweile ein sehr trauriger Zustand in Deutschland eingetreten: Jeder, der nicht links ist und nicht links akzeptiert und unterstützt, ist unanständig und man schwingt die Nazikeule gegen ihn.

"Müssen wir mal beobachten", das klingt ja fast so, als solle der Blockwart wieder eingeführt werden.



Diese Aussage von stm sehe ich ähnlich historisch kritisch wie Sie, Mielex.
"Historisch kritisch"!
@marcharettla: auf diese Anhängerschaft können Sie historisch stolz sein.

Es geht hier um das Thema "Kulturhaus nimmt weitere Hürde."
Was hier wie fast immer, wieder der "harte Kern" der Verfechter der Wahrheit (nur vorsichtig formuliert! ;-) ) zum Anlass nimmt, gegen den Kurier zu motzen und mit Kündigung zu drohen. Wie viele Zeitungen gibt es denn, wo sich Redakteure zu Kommentaren äußern? Ich kenne keine andere. Kann man denn nicht einfach würdigen, dass Herr Kircher sich die Zeit nimmt, um als Online-Verantwortlicher Stellung zu beziehen. Aber nur wenn er genau das schreibt, was der "harte Kern" will, werden sie Ruhe geben. Leider!