Kulmbacher Straße: Künftig unten durch

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Kommentare

Und bei Hochwasser fahren wir Boot?
Schildbürgerstreich wieder mal in Bayreuth
Selten solch dumme Vorschläge von Stadträte gehört.
Wenn die keine anderen Probleme haben ...
Wann ist endlich wieder Wahl?
Unter der Scheffelstrasse gibt es doch auch schon eine Unterführung, die gut funktioniert. Und da läuft der gleiche Bach entlang. Ich verstehe nicht, was man Stadträten vorwirft, wenn sie sich um Sicherheit im Stadtgebiet bemühen und dazu Vorschläge einbringen. Das gehört zu ihren Aufgaben und darum wird eigentlich erst gewählt.....
In der freien Wirtschaft gilt der Grundsatz, dass es bei neuen Projekten in der Findungphase keine "dummen Vorschläge" gibt. Und der wird strikt eingehalten. Warum das so ist, kann sich jeder denken. Aber hier in einem Forum darf man ja immer draufhauen (im übertragenem Sinne).
Frei nach Stoiber:
"Die haben doch nicht mehr alle grüne Nadeln an der Tanne!"
KOPFSCHÜTTEL !
Die Argumentation ist seltsam: Als Radfahrer aus den westlichen Stadtteilen kann ich die Innenstadt problemlos über die Austraße erreichen. Nur wenn ich zum Rotmain-Center, zum Cineplex oder zum Radweg am Roten Main will, muß ich - leider - die Kulmbacher Straße queren.
@revilo65
Haben Sie sich mal die unterschiedlichen möglichen Durchfahrtshöhen angesehen?
Wahrscheinlich genausowenig wie der Stadträte. Die Brücke der Scheffelstrasse ist deutlich höher über dem Bach. Ebenso liegt das Niveau des Radweges höher als der Bach. Und einen Fußgängerüberweg gibt es obendrein noch.
Ich verstehe nicht warum hier der Stadtrat in Schutz genommmen wird. Oder gehören Sie dem an oder stehen ihm sehr nahe?

Man könnte aber die Brücke erhöhen, den Rad- oder Fußweg tiefer legen oder evtl. einen Zebrastreifen mit Fußgängerüberweg bauen.
Was ist sinnvoll und kostenmässig zu vertreten. Der Stadtrat wird’s schon richten ....
Ja, auch den ersten Blick scheint da wenig Platz zu sein –
aber einen „ähnlichen Vorschlag habe es im Jahr 2011 … gegeben, [… wobei es sich] um ein Überschwemmungsgebiet und einen Hochwasserrückhaltebereich handle. Falle der an einer Stelle weg, müsse er andernorts geschaffen werden.“
Also die reine Ausgleichsfläche ist ja wohl winzig;
allerdings könnte es – und das halte ich für am problematischsten – Probleme mit dem Durchflußquerschnitt bei Hochwasser geben,
und eine Dauersanierungsstelle (nach Hochwasser) würde man sich wohl auch aufhalsen.
auch => auf
... wenn technisch machbar, fände ich den Vorschlag sehr sinnvoll. Das ist wirklich eine blöde Stelle für Radfahrer.
Ich unterstelle jetzt mal, dass nicht geplant ist, die Brücke abzureißen und eine ähnlich große Brücke wie in der Scheffelstraße oder Albrecht-Dürer-Straße zu ersetzen. Dann kann ein Radfahrer bestenfalls sein Rad unter der Brücke durchschieben, die meisten müssten dabei wahrscheinlich auch noch den Kopf einziehen. Und bei Hochwasser (was im Winterhalbjahr durchaus mal mehrere Wochen am Stück der Fall sein kann) braucht es trotzdem eine Alternativlösung. Letzteres ist nämlich genau das Problem an der Scheffel- und Albrecht-Dürer-Straße - Dauersperre und anschließende Generalreinigung. So viel zum Thema "funktioniert gut".
Und bei den genannten Präzedenzfällen ausgerechnet hier so einen Vorschlag zu machen, ist einfach dumm. Oder zeugt zumindest von fachlicher Ahnungslosigkeit oder Weltfremdheit. Womit sich der Kreis dahingehend schließt, von wo der Vorschlag kommt.
Wenn man mal vom Bashing absieht, bleibt nicht viel Sachliches übrig. Brücke abreißen hat niemand gefordert. Die Durchfahrthöhe kann durch absenken des Weges leicht hergestellt werden. Bei Hochwasser müsste dieser Abschnitt zeitweise gesperrt werden, was auch an anderen Stellen am Main gemacht wird. Bleibt nicht mehr viel übrig.
Einfach mal die Gegebenheiten vor Ort ansehen.
Der Radweg unter dem Niveau des Baches.
Wahnsinn.
Mal abgesehen davon, dass ich wie meistens sarkastisch-provokant formuliert habe, was ist bitte unsachlich?
Dass die Brücke nicht abgerissen werden soll - genau das habe ich als Voraussetzung genannt. Dass die Brücke zu niedrig ist, um den Radweg drunter durchzuführen, sieht man eigentlich schon an dem Foto zum Artikel. Und es ist Fakt, dass bei den beiden Unten-durch-Radwegen, die ich genannt habe, ziemlich oft wegen Hochwasser gesperrt ist. Und nach dem Hochwasser ist normalerweise eine Schicht von 5-10 cm Sand und Schlick auf dem Weg, der erst weggeräumt werden muss. "Hochwasser" heißt in diesem Zusammenhang nicht dass der Wasserpegel in die Nähe der Brückenununterkante steigt, sondern da reichen 20-30cm über dem Normalpegel. Das haben wir bei jedem länger anhaltenden Regen. Ich spreche da übrigens aus Er-Fahrung (Vorsicht, Wortspiel!).
Um die nötige Durchtfahrtshöhe zu bekommen müsste man den Weg geschätzt um 1 m unter(!) das Niveau des Mistelbachs absenken, und zwar an der Stelle, wo sich wie man auf dem Bild schön erkennen kann die Böschung befindet. Das ist nicht wirklich ernst gemeint, oder? Alternativ kann man natürlich den Mistelbach gleich mit absenken. Da lehrt uns aber die Physik, dass dann der Rote Main anfängt rückwärts zu fließen (den Mistelbach aufwärts).
Ich hoffe diese Fakten sind sachlich genug.
@boz, Sie beschreiben schon den nächsten Arbeitsschritt, der schon etwas konkreter die Probleme aufzeigt. Und es genügt dann manchmal nur ein einziger Punkt, der das Ganze zum Scheitern bringt. Mich störte, dass anfangs von "dummen Vorschlägen" und anderen herablassenden Bemerkungen geschrieben wurde. Dies halte ich für total unterirdisch! So kann man keine sachliche Diskussion beginnen. Aber will man dies überhaupt?
Hm, soll man so etwas ernst nehmen? Lustig ist es aber auch nicht:
„sarkastisch-provokant formuliert“ … „was ist bitte unsachlich?“
@sims "...kann ich die Innenstadt problemlos über die Austraße erreichen..."
Das sagt aber einer, der da noch nicht oft zu unterschiedlichen Tageszeiten durch ist. An der Erlanger-Str. entlang über diese lausige Führung kann man nicht "problemlos" bezeichnen, durch Shisha-Publikum oder Poseidon-Außengäste - viel Spaß auf Dauer und schlussendlich steht man an einer ewig blöden Kurvenstelle an der Ampel um den Wittelsbacher-Ring an seiner breitesten Stelle queren zu können... Nee, das ist schon sinnvoll so. Und als Autofahrer macht mir der Winzumweg wirklich nix aus.

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