Kritik am Ausländeramt reißt nicht ab

Der Aufruf ist klar formuliert: „Ich setze mich dafür ein, dass die Universität Bayreuth ein Platz von interkulturellem Austausch ist und sie somit ihrem internationalen Anspruch gerecht werden kann. Ich wende mich gegen alle Arten des negativen Umgangs mit ausländischen Bürgern und unterstütze die fraktionsübergreifende Forderung des Stadtrats vom 29. Mai 2013.“ Die Studenten finden’s gut. Immer mehr kommen an den Stand, um zu unterschreiben.

„Der bestehende Stadtratsbeschluss soll kein hohler Entschluss bleiben. Es soll sich wirklich etwas ändern“, sagt Studentin Susanne Bruch. Sie hatte zusammen mit Kommilitonin Daniela Engelhardt die Idee, die Debatte um das kritikwürdige Verhalten der Ausländerbehörde von Studentenseite aufzugreifen. „Wir wollen schließlich ein internationaler Campus sein“, sagt Bruch.

Laura Matt lässt ihr rotes Kuvert in den Postkasten fallen. Sie denkt dabei an ihren Kumpel. „Er kommt aus den USA und hatte schon richtig viel Ärger mit dem Ausländeramt. Seine Sachbearbeiterin ist total unverschämt und beordert ihn selbst bei Kleinigkeiten, die man telefonisch regeln könnte, zu sich“, sagt die Studentin. „Das widerspricht doch der Tatsache, dass Bayreuth als Unistadt offen für alle Welt sein sollte.“

Info: Noch bis Freitag kann man sich von 11.30 bis 14.30 Uhr bei der Aktion „Für ein internationales Bayreuth“ eintragen. Außerdem wird der Stand am Samstag, 20. Juli, von 10 bis 16 Uhr am La-Spezia-Platz stehen.


Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Donnerstagsausgabe (18. Juli) des Nordbayerischen Kuriers.

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