Kontrastprogramm für die Ice Dogs

EV Pegnitz – EHV Schönheide (Freitag, 19.30 Uhr): Der Oberligist aus dem Erzgebirge kämpft seit Monaten an verschiedenen Fronten. Nach einem Insolvenzantrag haben sich die Wölfe zunächst aus dem Spielbetrieb verabschiedet, um sich überraschend eine Woche später wieder zurückzumelden. Auch die Teilnahme an der Verzahnungsrunde erschien fraglich, ehe der Insolvenzverwalter dann doch grünes Licht gab.

Dass hierfür unter solchen Voraussetzungen mit dem Letten Vitalijs Hvorostinins ein weiterer Ausländer verpflichtet werden konnte, sorgte bei der Konkurrenz für Verwunderung. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass das Team um den Verbleib in der Oberliga fürchten muss. Als Vorletzter der Zwischenrunde braucht Schönheide jeden Punkt, um noch einen der ersten vier Plätze zu erreichen. So gesehen, kann bei aktuell zwei Punkten Rückstand auf Dorfen und schon vier Zählern auf Peißenberg jede weitere Niederlage den Abstieg besiegeln. Dass die Sachsen dabei beim EVP auf für sie ungewohntem Geläuf in einem Freiluftstadion antreten müssen, macht sie zusätzlich nervös.

Die Ice Dogs hoffen, im Gegensatz zum vergangenen Wochenende, als nur ein Rumpfteam aufgeboten werden konnte, personell wieder besser bestückt zu sein. Trotzdem werden einige Stützen fehlen, wie etwa Torjäger Markus Schwindl, der seit geraumer Zeit an Rückenproblemen laboriert.

Definitiv beendet ist die Saison für Oleg Seibel, der im Training unglücklich von einem Schlagschuss seines Trainers Florian Müller getroffen wurde. Dafür steht Torwart Maximilian Müller wieder zur Verfügung. Insgeheim wünscht Spielertrainer Müller seinem Team gegen den Oberligisten den ersten Sieg als Anerkennung dafür, dass es sich in allen Spielen mit Ausnahme von Peißenberg wacker geschlagen und meist nur knapp verloren hat.

ECDC Memmingen – EV Pegnitz (Sonntag, 18.30 Uhr): Das Hinspiel in Pegnitz haben die Allgäuer zwar nur  knapp mit 2:1 gewonnen, doch fahren die Ice Dogs mit gehörigem Respekt auf den Hühnerberg, bezogen sie doch dort in der Vorrunde eine 2:13-Klatsche. Auch am Sonntag wird der Bayernliga-Meister mit Unterstützung von schätzungsweise 1.500 Zuschauern mit vollem Elan zur Sache gehen, will Memmingen doch den Alligators aus Höchstadt auf der Zielgeraden noch den ersten Platz abspenstig machen. Ihr erklärtes Ziel ist der Aufstieg in die Oberliga.

Nicht bewertet

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