Kleine Schatzsucher am erkalteten Vulkan

Diese Suche ist durchaus eine mühsame Angelegenheit. Zunächst muss die Erde sorgsam gelockert und akribisch durchsucht werden, damit man nichts übersieht. Anschließend wird die Erde noch gesiebt. Auch dabei ist höchste Aufmerksamkeit angesagt. Denn oft sehen wertlose Teile von Basaltsteinen den begehrten Keramikbruchstücken täuschend ähnlich. „Ist erst mal ein wertvolles Stück gefunden, steigern sich Begeisterung und Neugier der jungen Schatzsucher erheblich“, weiß Käthe Pühl, die Vorsitzende des Fördervereins Rauher Kulm.

Voller Erfolg

An drei Vormittagen hatte der Förderverein die Teilnahme von Kindern bei den Grabungen der Archäologen organisiert. „Es war für alle Seiten ein voller Erfolg“, freut sich Käthe Pühl. Sowohl für die Kinder, die so ganz nebenbei ein bisschen Heimatgeschichte kennengelernt hätten, als auch für die Archäologen, die durch die jungen Helfer tatkräftig unterstützt worden seien.

Ausstellung geöffnet

Wegen der aktuellen archäologischen Grabungen am erkalteten Vulkan ist die Ausstellung mit Fundstücken der vergangenen Jahre und aus den Gräberfeldern Mockersdorf und Barbaraberg auch an den beiden nächsten Sonntagen, 20. und 27. August, jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Die Ausstellung befindet sich in Neustadt am Kulm in der ehemaligen Schule neben der Kirche. Der Eintritt ist frei, der Förderverein Rauher Kulm freut sich aber über Spenden zur Unterstützung der weiteren Grabungen.

Exkursionn zum Vulkan

Am Freitag,  25. August, endet die Grabungsaktion der Universität Bamberg am Rauhen Kulm. Zum Abschluss findet unter Führung des Grabungsleiters Hans Losert eine Exkursion zu den wichtigsten Punkten am Vulkan statt. Der Historische Verein für Oberfranken und der Förderverein Rauher Kulm laden zu dieser Veranstaltung ein. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Wanderparkplatz am Kulmeingang in der Rauher-Kulm-Straße.

Nicht bewertet

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Montag, 13. November 2017 - 11:06