Kinder-Reporter: Ganz nahe an Medi-Stars

„Sonst haben wir Dauerkarten im Block H, und da sieht man das eine Eck nicht“, berichtete Felix. „Aber heute haben wir wirklich alles gesehen, und es ist schön bequem.“ Einmal war es sogar fast ein wenig zu nahe: „Der Schiedsrichter wäre fast auf uns draufgefallen!“

Bei der Frage nach seinem Lieblingsspieler schoss es aus Benjamin heraus: „Der Leslie! Aber der Andreas Seiferth ist auch nicht schlecht.“ Gerade Felix, der selbst in der U 12 des BBC Bayreuth Basketball spielt, erkannte aber auch die Schwäche der Stars: „Die haben wieder den Anfang verpennt.“ Wie das passieren konnte, war dann natürlich eine der Fragen, als Benjamin und Felix nach dem Spiel einen der besten Medi-Spieler des Tages trafen: Steve Wachalski.

Benjamin: Bist du Fußballfan?

Steve: Ich habe keine spezielle Mannschaft, die ich unterstütze, aber ich sehe mir schon gerne die Bundesliga im Fernsehen an.

Felix: Was machst du vor dem Spiel?

Steve: Immer das Gleiche: Ich gehe vor jedem Heimspiel ins gleiche Restaurant und esse dann immer Fisch mit Kartoffeln. Dann fahre ich nach Hause und gehe noch mit meinem Hund spazieren, ehe ich mich langsam auf den Weg zur Halle mache.

Benjamin: Wie ist die Stimmung in der Kabine zur Halbzeit, wenn ihr im Rückstand liegt?

Steve: Heute war sie nicht so gut (lacht), da ist der Trainer richtig laut geworden. Ansonsten ist es meist immer sachlich, denn viel herumschreien nutzt nichts. Manchmal muss man aber eben etwas lauter werden, damit die Spieler aufwachen.

Benjamin: Denkst Du, Ihr schafft es noch in die Playoffs?

Steve: Wir haben auf den achten Platz schon fünf Siege Rückstand, aber jetzt kommen Spiele, die wir gewinnen können. Leider sind wir auswärts nicht so stark. Ich hoffe aber, dass wir da noch mal die Wende bekommen. Es ist noch alles drin, aber wir müssen jetzt schon ein paar Spiele in Folge gewinnen, um oben dran zu bleiben.

Felix: Meinst Du, Ihr gewinnt gegen Gießen?

Steve: Wann spielen wir denn gegen Gießen?

Felix: Am 6. März um 17 Uhr!

Steve (lacht): Du hast unseren Spielplan ja echt drauf! Gut, ist ja noch ein bisschen hin, aber zu Hause ist alles möglich. Da haben wir ja auch so starke Mannschaften wie Oldenburg und Frankfurt geschlagen.

Benjamin: Wie hast Du heute den verpassten Start gesehen?

Steve: Das war gar nicht lustig. Wir wollten eigentlich mit viel Energie rauskommen und die Crailsheimer überlaufen, aber genau das Gegenteil ist passiert. Crailsheim hat uns überlaufen, und schon waren wir mit 16 Punkten zurück. Das hat dann viel Kraft gekostet, sich zurückzukämpfen, ich hatte jedoch immer ein gutes Gefühl. Mit der Unterstützung der Fans haben wir es ja auch geschafft.

Felix: Warum warst Du jetzt eigentlich unter den ersten Fünf und nicht Kenny Horton?

Steve: Der Kenny hat sich im Training am Rücken weh getan und konnte sich deswegen nicht so gut bewegen. Willst Du wohl lieber den Kenny in der ersten Fünf sehen?

Felix: Nein, nein!

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