Kinder feiern ein „Festival der Schöpfung“

Der Nachmittag war mit viel Begeisterung vom Dekanatsrat vorbereitet worden. Anlass des Festes war das Jubiläum „200 Jahre Dekanat Auerbach“, das 2018 mit verschiedenen Veranstaltungen gefeiert wird. „Die Kinder sind die Ersten, die dieses Jubiläum feiern“, freute sich Dekan Marek Flasinski.

Franziskus von Assisi

Im Mittelpunkt der Andacht stand Franziskus von Assisi, der seinen berühmten Sonnengesang mit den Worten „Laudato si, o mi signore“ begann und Gott für die Schönheit seiner Schöpfung lobte. Franziskus hatte ein großes Herz für die Natur, erklärte Flasinski den Kindern. Mit dem Thema „Schöpfung“ werden sich die Kindergärten im Dekanat das ganze Jahr über beschäftigen. Als sichtbare Zeichen für die Schöpfung überreichten Herbert Appl und Sonja Schwemmer vom Dekanatsrat ansprechend gestaltete Bilder und Collagen an die teilnehmenden Einrichtungen.

Eine große Weltkugel

Diese wurden in den Förderstätten von Regens Wagner liebevoll angefertigt. Sie zeigen farbenfroh die Begriffe Sonne, Mond, Sterne, Wasser, Luft, Feuer, Frieden, die Menschen und den Tod als Eingang zu einem neuen Leben. Zusammen mit einem großen Buch, das kreativ von den Kindern gestaltet werden soll, wird eine große Weltkugel von Kindergarten zu Kindergarten weitergereicht. Den Anfang machte der Kindergarten St. Otto in Michelfeld.

Diakon Franz-Josef Reck dabei

Weitere teilnehmende Einrichtungen sind die Kindergärten in Creußen, Elbersberg, Hohenmirsberg, Trockau und Troschenreuth sowie der Don-Bosco- und der Franziskus-Kindergarten in Pegnitz und der Fatima- und der Marien-Kindergarten in Auerbach. Die Andacht wurde von Diakon Franz-Josef Reck mitgestaltet. Er machte die Schöpfungsgeschichte für die vielen Kinder verständlich. Regionaldekan Josef Zerndl nannte es eine gute Idee, das Dekanatsjubiläum mit den Kindern einzuläuten. Mit allen Sinnen konnten Groß und Klein nach dem besinnlichen Teil die Schöpfung erleben. Über Bienen, Honig und Felder informierte der Auerbacher Imkerverein. Brunnen und Wasserspeicher waren Thema der Juragruppe, deren Wasserbälle gerne mitgenommen wurden.

Bewirtung übernahm der Förderverein

Wasser zum Anfassen gab es bei der Feuerwehr Michelfeld. Mit einem kleinen Strahlrohr durften die Kinder ein „brennendes“ Holzhaus löschen. Der Maltisch mit Feuerwehrmotiven wurde gerne genutzt. Ein Natur-Memory hatten Mitarbeiter vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten dabei. Über „Flüsse und Auen“ informierte das Wasserwirtschaftsamt. Kreative Kinder konnten am Stand der katholischen Erwachsenenbildung Bayreuth malen und basteln. Um die Bewirtung kümmerte sich der Förderverein St. Otto.

5 (1 vote)

Anzeige

Montag, 13. November 2017 - 11:06