Kerstin Asen ist die neue Konrektorin

„Mir war schon immer klar, dass ich mal mit Kindern arbeiten will, sie begleiten und zu selbstständigen und selbstverantwortlichen Menschen machen will“, sagt Kasen, die noch bis Monatsende in der Bayreuther Jean-Paul-Schule die dritte und vierte Jahrgangsstufe unterrichtet. Schon als Jugendlich hat sie Nachhilfe gegeben und im Kindergottesdienst mitgearbeitet. „Es kam nichts anderes für mich in Frage“, sagt die 50-Jährige.

In Berlin geboren

Geboren und bis zum 13. Lebensjahr in Berlin, zog sie dann nach Bayreuth, wo sie am Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium ihr Abitur machte und dann studierte. Den Vorbereitungsdienst und das erste Staatsexamen legte sie in Bayreuth in der Altstadtschule ab. Es folgte das zweite Staatsexamen an der Volksschule Hummeltal, Schulhaus Gesees. Anschließend war Asen als mobile Reserve im Landkreis tätig.

Strukturen sind anders

1995 wechselte sie an die Grundschule nach Pegnitz und 2001 dann an die Bayreuther Jean-Paul-Schule. Nun hat sie sich auf die ausgeschriebene Konrektorenstelle in Creußen beworben. „Ich wollte mal wieder an eine andere Schule“, sagt Asen. Man dürfe nicht auf eine Schule eingefahren sein, müsse sich neuen Menschen und Aufgaben stellen. Asen reizt es besonders, mal im ländlichen Raum tätig zu sein. „Hier sind die Strukturen doch anders, als in einer Schule in der Stadt“, sagt sie. Dort sei man nur eine unter vielen, auf dem Land die einzige Institution dieser Art oft in einer Kommune. Diese gelte es zu erhalten und zu fördern.

Sorge um den Schulstandort Creußen hat sie nicht. „Die Grundschule ist gesichert“, so die 50-Jährige. Dass es im laufenden Schuljahr keine Mittelschulklasse gegeben hat, sei eine Entwicklung, die sie schon mal mitgemacht habe. In Creußen will sie nun erst mal die Kollegen und das Haus gründlich kennenlernen, sich in den täglichen Ablauf einfinden, schauen, was bisher gemacht wurde. Dann werde sie sich Aufgaben suchen und Schwerpunkte setzen.

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