Interkultureller Mutter-Kind-Treff

Geleitet wird die Gruppe von Veronika Kobert, Integrationsbeauftragte der Stadt Pegnitz und Viktoria Kunz, Gymnasiallehrerin für die Fächer Wirtschaft und Recht und Geographie. Ende 2016/Anfang 2017 kamen zahlreiche Flüchtlingsfrauen mit ihren Kindern nach Pegnitz, die von ihren Männern, die eine Arbeitserlaubnis in Deutschland erhielten, nachgeholt wurden.

Zwei Betreuerinnen

Da sehr viele Frauen später eintrafen, als die anderen Flüchtlinge, kamen sie sofort in die Wohnungen anstelle der allgemeinen Unterkunft am „Kleinen Johannes“ erklärt Kunz. „Das heißt, sie hatten keinerlei Zugang zu anderen Müttern, oder Deutschen.“ So entstand die Idee des interkulturellen Mutter-Kind-Treffs. „Wir wollten die Mamas aus ihren Wohnungen locken und ihnen die Möglichkeit geben wenigstens einmal die Woche rauszukommen“, so Kobert.

Mittlerweile 40 Personen

Die Kerngruppe bestand zuerst aus 20 Personen, Müttern wie Kindern. Die Zahl verdoppelte sich allerdings, als Kunz und Kobert am 3. Juli auf dem Elternabend in der Grundschule von der Gruppe erzählten. Nun kann sie eine stolze Zahl von 40 Leuten vorweisen. Kobert bastelt mit den Kindern und übt mit ihnen kurdische Tänze ein, mit denen sie sogar auf dem Stadtfest aufgetreten sind. Das Lernen und Singen von deutschen Kinderliedern, stößt ebenfalls auf große Begeisterung und hilft den Kindern, die deutsche Sprache leichter zu lernen.

Lieder in der eigenen Sprache

Aber auch Lieder in ihrer eigenen Sprache werden gerne von ihnen zum Besten gegeben. „Die Treffen gefallen uns sehr gut“, erzählt der dreizehnjährige Kasem Ibrahem, „wir essen, spielen zusammen und machen hier Hausaufgaben“. Mehran Mirzei macht seine Hausaufgaben lieber zu Hause. „Aber wenn sie zu schwer sind, komme ich hierher und dann hilft Herbert mir.“ Herbert Gmelch engagiert sich seit 2014 in der Flüchtlingshilfe.

Hilfe bei schwierigen Aufgaben

Nun unterstützt er auch den Mutter-Kind-Treff, indem er den Kindern bei den Hausaufgaben unter die Arme greift und ihnen schwierige Aufgaben erklärt. „Ich erachte diese Aufgabe als lebensnotwendig“, so Gmelch überzeugt mit einem Lächeln. Während Gmelch und Kobert sich um die Kinder kümmern, gibt Kunz den Müttern Deutschunterricht. Da die meisten Kindern der Familien noch sehr klein sind, haben die Mütter wegen der Aufsichtsbelastung keinen Zugang zu Sprachunterricht.

Kinder werden beaufsichtigt

Also bietet Kunz ihnen Mittwochs die Möglichkeit, Deutsch zu lernen, während die Kinder beaufsichtigt sind. Auch Fragen über Kindergartenformulare, oder andere Dokumente, die den Frauen unbekannt sind, beantwortet Kunz. Gibt es mal Verständnisschwierigkeiten hilft Saad Hidir, der fließend kurdisch und arabisch spricht, beim Übersetzen. Er kommt freiwillig zu den Treffen, da ihm die Atmosphäre gut gefällt. Unterstützung findet der Mutter-Kind-Treff unter anderem im Kirwanis-Club-Bayreuth, der den Flüchtlingskindern kürzlich acht neue Schulranzen schenkte. Sie wurden den Kindern auf einer Überraschungsfeier von Kirwanis-Club Mitglied Thomas Schoeller und dem Präsident des Kirwanis Clubs, Oliver Paulick überreicht. „Wir Kinder haben uns grade erst kennengelernt“, berichtet Aurelia, die sechsjährige Tochter von Kobert, „und sind jetzt schon Freunde“.

2.3 (3 Stimmen)

Anzeige

Kommentare

...so soll es dargestellt werden...
Alles klar,
Kopftuchfrauen im Hintergrund...

>>> „wir „E S S E N“, spielen „Z U S A M M E N“ und machen hier Hausaufgaben“ <<<

So ein Quatsch,
das ist doch gar nicht möglich, da das Essen
der Ungläubigen, der hier Ansässigen,

nicht Halal sondern Haram ist...



Zitat: „Wir Kinder haben uns grade erst kennengelernt“, berichtet Aurelia, die sechsjährige Tochter von Kobert, „und sind jetzt schon Freunde“.

So so.... diese Erkenntnis gibt also 6-jährige (!!!) Tochter der Integrationsbeauftragten (!!!) zum Besten! Na, dann ist ja alles in Butter!

PS: Ich vermute, die junge Dame ist auch oben auf dem Foto zwischen den beiden Jungs zu sehen?
Die Luftschlösser der Willkommenskultur-Szene müssen unter allen Umständen verwirklich werden.

Dass man dadurch jede, auch die kleinste Sensibilität für die jungen Moslems außer Acht lässt, wird kaltblütig in Kauf genommen.

So werden beispielweise die beiden Moslemjungs in einen für sie nicht auflösbaren Konflikt getrieben:

(Koran 5:51)
„O ihr, die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind einander Freunde“

... Die KÖRPERSPRACHE der beiden jungen Mohammedaner zu der Situation in Pegnitz SPRICHT Bände…