Hopfige Idee: Traum vom eigenen Bier

Insgesamt 200 ehrenamtliche Stunden sind bisher in das Projekt geflossen. „Knapp 20 Leute haben sich beteiligt“, erklärt der Vorsitzende des Vereins Museumsbrauerei, Otfried Gräbner. Die Entwässerung sei ebenso fertig wie der Innenputz. Nun müssen der weitere Ausbau und die Inneneinrichtung folgen. Gestartet hatte man mit dem Ausbau Anfang Juni mit den ersten Besichtigungen.

Im September wird der erste Sud angesetzt

Zugute kam dem Verein, dass sich mit Josef Will ein Bauprofi einbringen konnte. Zuvor hatten sich im April am Projekt Interessierte im Gasthof Alexander von Humboldt zur Gründung des Vereins Museumsbrauerei Goldkronach getroffen. Der weitere Zeitplan schaut nun so aus, dass im September der erste Sud in der neuen Brauerei angesetzt wird. Auch wenn das Bier bis zur Herbstkirchweih nicht mehr fertig wird – „Heuer gibt es noch eines“, verspricht Otfried Gräbner. Fünf bis sechs Mal im Jahr soll dann gebraut werden, dabei drei bis fünf Hektoliter entstehen.

Name für das Bier fehlt noch

In der Museumsbrauerei seien hierbei vom Pilsner über Export bis zum Lagerbier alle möglichen Sorten denkbar. Auch über einen Namen des künftigen Bieres hat man sich im Verein Museumsbrauerei noch nicht geeinigt. Später soll im hinteren Gebäudeteil eine Buschenschänke dazukommen. Auch sollen künftig möglichst alle Attraktionen innerhalb der Stadt, also auch der geplante neue Schlosspark als Einheit präsentiert werden. Mit Treffpunkt im Museumsgarten, ein Besuch im Goldbergbaumuseum und danach im Schlosspark und am Schluss dann gerne ein Bier in der Buschenschänke.

Das ist die Idee, die jedenfalls Bürgermeister Holger Bär gerne verwirklicht sähe. „Es geht zügig vorwärts“, stellte Bär nun vor Ort fest. „Das ist ein hervorragendes Extra für Goldkronach“, freut sich Bär, der bekanntermaßen ebenfalls Hobbybrauer ist, über das künftige Angebot.  

Nicht bewertet

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