Holzhütte landet auf Autobahn

Als die Streife der Verkehrspolizei am Einsatzort ankam, lag tatsächlich eine zerstörte Holzhütte auf der rechten Fahrspur und dem Seitenstreifen der A73 in Richtung Nürnberg. Wie sich im Zuge der Ermittlungen herausstellte, handelte es sich nicht, wie zunächst angenommen, um verlorene Ladung, sondern um eine Wanderhütte der Gemeinde Meeder, die rund 30 Meter neben der A73 aufgestellt war.

Die rund vier mal fünf Meter große Hütte hatte dem heftigen Unwetter nicht standgehalten und war vermutlich durch eine Windhose weggerissen worden. Ein Großteil der Konstruktion landete dann auf der Fahrbahn. Die Verkehrspolizei sicherte den Schadensort bis zum Eintreffen der Straßenmeisterei Coburg ab. Deren Mitarbeiter rückten mit Kran und Motorsäge an und beseitigten professionell die zerstörte Hütte.

Verkehrsteilnehmer kamen glücklicherweise nicht zu Schaden, abgesehen von der nicht reparablen Hütte entstand lediglich geringer Sachschaden an der Schutzplanke und dem Wildschutzzaun. Im Zuge des Einsatzes war die rechte Fahrspur der A73 in südliche Richtung für rund drei Stunden gesperrt.

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