Hoher Sachschaden auf der A9

Einen Schutzengel hatte ein 20-jähriger Bayreuther bei seinem Unfall auf der Autobahn. Auf regennasser Fahrbahn war der junge Mann in der Nacht zum Donnerstag in Richtung Süden unterwegs. Zwischen den Ausfahrten Trockau und Pegnitz, in der sog. „Berliner Kurve“, geriet sein BMW wegen der nichtangepassten Geschwindigkeit ins Schleudern.

Das Auto krachte in den Unterfahrschutz eines Sattelzuges aus Polen und wurde hierbei total beschädigt. Der 20-Jährige war kurz bewusstlos, erlitt aber keine äußerlichen Verletzungen. Sanitäter brachten ihn ins Krankenhaus. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von 40.000 Euro. Ein Bußgeldbescheid wird dem Bayreuther in nächster Zeit zugestellt.

Sportwagen nur noch Schrott

Neben einer Chevrolet-Corvette wurden vier weitere Fahrzeuge bei einem Unfall am Mittwochvormittag auf der Autobahn beschädigt. Ein 59-jähriger Oberbayer fuhr mit dem Sportwagen in Richtung Süden. Zwischen dem Parkplatz Sophienberg und der Ausfahrt Trockau geriet er in einer Kurve auf nasser Fahrbahn ins Schleudern. Die Corvette krachte in die Mittelschutzplanke und drückte diese bis auf die Gegenfahrbahn.

Vier weitere Fahrzeuge wurden von den umherfliegenden Fahrzeugteilen getroffen und teilweise erheblich beschädigt. Der Oberbayer wurde leichtverletzt ins Krankenhaus gebracht. Zur Bergung und Reinigung der Fahrbahn musste die Autobahn mehrfach kurzzeitig komplett gesperrt werden. Der bildete sich in Richtung Süden ein bis zu fünf Kilometer langer Rückstau. Der Gesamtschaden beläuft sich auf fast 50.000 Euro.

red

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Montag, 13. November 2017 - 11:06