Hlozek droht weiter das Saisonende

Erst nach einer Kernspin-Untersuchung am Mittwoch gibt es Sicherheit über die Schwere der Verletzung. „Wir hoffen, dass es nicht der befürchtete Kreuzbandriss ist“, sagt Dietmar Habnitt, Teammanager des EHC. „Die Chancen stehen 50:50.“ Auf eine längeren Ausfall Hlozeks hat sich Habnitt aber bereits eingestellt: „Die nächsten vier bis sechs Wochen wird er definitiv nicht auf dem Eis stehen.“ Selbst wenn das Kreuzband keinen Schaden genommen habe, so sei zumindest der Meniskus in Mitleidenschaft gezogen worden.

„Michals Knie ist instabil, er kann es nicht durchdrücken. Wenn er es versucht, hat er sofort starke Schmerzen“, erläutert Habnitt. In seiner Karriere als Spieler, Trainer und Teammanager seien ihm diese Symptome schon oft begegnet und in vielen Fällen sei ein Kreuzbandriss diagnosziert worden.

"Über Geld reden wir nicht"

Das würde nicht nur das Saisonende für Hlozek bedeuten, sondern wäre auch ein herber Rückschlag für den EHC im Kampf um die Meisterschaft. Spieler wie Hlozek sind rar in der Bayernliga. Mit seiner individuelle Klasse kann er Spiele im Alleingang entscheiden. „Man muss schauen, ob der Transfermarkt so einen Spieler hergibt“, deutet Habnitt an, dass der Verein auf ein Saisonende Hlozeks reagieren würde. „Aber da spielen auch finanzielle Aspekte eine Rolle“, erklärt der Teammanager, dass über Neuverpflichtungen erst mit dem Vorstand diskutiert werden müsse.

Der EHC-Vorsitzende Stefan Weiß hält sich bedeckt: „Über Geld reden wir in der Öffentlichkeit nicht.“ Sollte eine Neuverpflichtung sportlich nötig sein, müsse man aber Möglichkeiten finden, diese zu realisieren. „Unser Ziel bleibt die Meisterschaft und dafür muss auch der Vorstand alles tun“, verdeutlicht Weiß.


Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Dienstagsausgabe (20. November) des Nordbayerischen Kuriers.

Foto: Mularczyk

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