Himmelkron: Bierlaster verliert Ladung

Am Freitagmorgen fuhr der Fahrer mit seinem Sattelzug an der Einfahrt Bad Berneck/Himmelkron auf die Autobahn in Richtung Berlin ein.

Im Kurvenbereich gerieten laut Polizei die völlig ungesicherten Bierkästen auf der Ladefläche ins Rutschen, durchbrachen das linke Schiebeverdeck und verteilten sich auf allen drei Fahrstreifen.

Drei nachfolgende Fahrzeuge konnten den Scherben nicht mehr ausweichen und wurden leicht beschädigt.

Alle Fahrer blieben unverletzt, der Gesamtschaden beträgt etwa 60.000 Euro.

Mehrere Feuerwehren aus dem Raum Himmelkron und das THW aus Kulmbach und Bayreuth reinigten die Fahrbahn und sicherten die Unfallstelle ab.

Bis der beschädigte Auflieger geborgen werden konnte, musste die Autobahn mehrmals komplett gesperrt werden. Es bildete sich ein Stau von bis zu fünf Kilometern in Richtung Norden.

Der Ukrainer musste noch vor Ort ein Bußgeld bezahlen.  

Bemerkenswert ist, dass bereits am 24. Mai 2016 ein Getränkelaster an der gleichen Stelle aufgrund von unzureichender Ladungssicherung rund 200 Bierkästen verlor.

News5/red

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Kommentare

Für so etwas habe ich überhaupt kein Verständnis. Das ist Hopfenmissbrauch übelster Sorte!
Halb so schlimm war doch nur Fabrikbier
Das meinte ich ja mit Hopfenmissbrauch.
Dass solche Unfälle immer wieder passieren, muss einen nicht wundern. Man muss sich nur mal die Sattelauflieger ansehen und wie sie aufgebaut sind: Sehen zwar von außen massiv aus, aber in der Regel sind sie mit einer Plane ausgestattet und einigen Querlatten aus Aluminium im Abstand von ca. 50 Zentimentern von oben nach unten:

[Bitte keine externen Links] /admin

Da geht es immer mehr um Gewichtseinsparungen auf Kosten der Sicherheit.

Das Bier wird pallettenweise hineingeschoben. Die Paletten waren früher mit einer Schnur um die obere Lage gesichert und heutzutage, wenn man Glück hat, im Mittelbereich mit einer Strechfolie umwickelt. Welche Brauerei das macht, ist mir nicht bekannt.

Wo soll da bitte ein ausreichender Halt sein, wenn unkontrollierte Lenkbewegen gemacht werden oder gemacht werden müssen (aufgrund einer aktuellen Verkehrslage, wie ausweichen etc.). Da sind doch solche Unfälle vorprogrammiert. Und die einzelne Bierpalette, die schon mal schnell an die 700 kg an Eigengewicht erreicht, wird ja einzelnen nicht gesichert sondern nur kompakt, wenn alle Paletten reingeschoben werden ... Da kann die Ladung schon mal komplett ins Schieben kommen --- > siehe heute.

Ich möchte gar nicht wissen, wie viele andere "Geschosse" auf unseren Straßen unterwegs sind, die nicht ausreichend gesichert sind oder bei der die vorgeschriebene Sicherung überhaupt nicht ausreicht, obwohl sie vielleicht den Bestimmungen entspricht. Da wird den anderen Verkehrsteilnehmer nur eine Sicherheit vorgegaukelt, die es so nicht gibt.

Bin wirklich froh, dass da nicht mehr passiert ...
@ admin: Warum keine externen Links? Das war ein aussagekräftiges Foto, dass sehr eindrucksvoll beweist, dass die gedachte Sicherheit bei den LKW's nur Makulatur ist. Wenn der Link nicht möglich ist, dann bitte diesen Post komplett löschen, weil ohne meinen Link das Statement dadurch wesenlich verfälscht wird und ich nicht möchte, dass der Eintrag weiter gelesen wird ...

Danke!