Helfer für den Tafel-Laden gesucht

Es fehlen Helfer für den Schlossbergladen. „Wir haben das Problem, das wir zu wenig Helferinnen haben und deshalb die vorhandenen viel zu oft eingeteilt werden müssen“, sagt Koch. Dabei ist ihr nicht wohl, weil sie das Engagement der Ehrenamtlichen bei der Pegnitzer Tafel grundsätzlich auf einen überschaubaren Zeitaufwand beschränken möchte.

Drei bis vier Stunden im Monat

Drei bis vier Stunden im Monat ist ihr Ziel für jeden Helfer: „Bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit muss es möglich sein, nicht jede Woche im Einsatz zu sein.“ Das ist momentan nicht der Fall. Zwar kann Koch auf rund 40 Helferinnen zählen, aber da die Gruppen von vier bis sieben Personen Mittwoch bis Freitag im Laden vor Ort sind, gibt es für die Helferinnen mehr Einsätze als geplant. Koch: „Das wird mit der Zeit zu viel. Bei unseren Helfern handelt es sich ausschließlich um Rentner, die nicht ohne Ende belastbar sind. Wir wollen nicht riskieren, dass unsere guten Seelen abspringen, weil ihnen die Arbeit zu schwer ist.“

Sortierung von Lebensmitteln

Die Notlage betrifft nicht das Verkaufsteam, das am Freitag nachmittag die Lebensmittel an die Menschen verteilt. Es geht ausschließlich um die Mitarbeit im Vorfeld und hier speziell um die Sortierung von Lebensmitteln. Wenn die Fahrer die Lebensmittel anliefern, sortieren Frauen die Ware nach Mindesthaltbarkeitsdatum oder schlichten Gemüse in die Regale, nachdem es unter Umständen geputzt werden musste. Die Sortierarbeiten finden jede Woche am Mittwoch und Donnerstag nachmittags und am Freitag vormittags statt.

Bis 15. September Sommerpause

Der Schlossbergladen hat zwar bis 15. September Sommerpause, aber die Hauptverantwortliche für den Laden, Anneliese Franz aus Körbeldorf, ist dennoch zu erreichen.

INFO: Wer sich für die Pegnitzer Tafel engagieren möchte: Anneliese Franz ist unter 0 92 41/67 20 erreichbar.

Nicht bewertet

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