Haus im Pocket Garden bleibt

Seebühne: Wie erwartet schloss sich der Stadtrat Bayreuth der Meinung des Ältestenausschusses an: Die Stadt überlässt Veranstaltern vom 31. Juli bis 6. August 2017 die Seebühne aus der Landesgartenschau mietfrei. An den Kosten, die ein einwöchiges Open-Air verursacht, wird sich die Stadt allerdings nicht beteiligen. Semmel Concerts, Motion und Cineplex hatten die Stadt Bayreuth um 36 890 Euro gebeten. Die Summe hätten sie für Bühne, Geländeabsperrung, Strom-Wasserversorgung, Toilettenanlagen und Bestuhlung benötigt.

Diakonisches Werk: Das Diakonische Werk ist der Träger der Psychologischen Beratungsstelle in Bayreuth, samt Außenstellen in Kulmbach und Pegnitz. Vertraglich wurde Ende 2013 vereinbart, dass Bayreuth, Kulmbach und Pegnitz bis zu 60 Prozent der Gesamtkosten übernehmen, wenn das Diakonische Werk Bayreuth 20 Prozent einbringt. Der Rest sollte aus Zuschüssen des zuständigen Ministeriums gedeckt werden. Allerdings ist der Anteil des Diakonischen Werkes mittlerweile auf etwa 26 Prozent gestiegen – die Zuschüsse wurden in den letzten Jahren nicht angepasst. Der Stadtrat ermächtigte die Verwaltung, eine neue Fördervereinbarung abzuschließen, die den Eigenanteil der Diakonie ab 1. Januar 2017 auf maximal 20 Prozent, ab 1. Januar 2018 auf 15 Prozent und ab 1. Januar 2019 auf zehn Prozent der Gesamtkosten festlegt.

Pocket Garden: Eines der Gelände auf der Landesgartenschau war der Pocket Garden „Cradle to Cradle“. Die Stadträte Christian Wedlich (CSU), Thomas Ebersberger (CSU), Thomas Bauske (SPD), Thomas Hacker (FDP/DU), Iris Jahn (Junges Bayreuth) und Wolfgang Gruber (FDP/DU) hatten beantragt, den Unterstand auf dem Pocket Garden in die Nachnutzung der Landesgartenschau mit einzubeziehen. Dem stimmte der Stadtrat zu, befristet auf zehn Jahre. Der Unterstand soll auch als zentraler Treffpunkt für die Nutzer der Dirt Bike Anlage dienen. Eventuell soll dort auch ein Defibrillator untergebracth werden. Ein Pachtvertrag soll nun aufgesetzt werden. 

 

Nicht bewertet

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Kommentare

Was ist jetzt mit dem "Mainauenhof". Stadträtin Iris Jahn wollte doch auch den erhalten. Geht das nicht, weil er Eigentum des Landkreises ist?
? nach dem ersten Satz
Montag, 13. November 2017 - 11:06