Haspo will Negativserie beenden

„Die Ausgangslage vor unserem Heimspiel gegen Ismaning ist klar“, meint auch Haspo-Trainer Michael Werner mit einem Blick auf die aktuelle Tabelle. „Momentan haben wir sechs Punkte Vorsprung auf den ersten möglichen Abstiegsplatz elf und es sind noch fünf Spieltage. Also brauchen wir ohne Wenn und Aber einen Heimsieg, um dann in Ruhe in die kurze einwöchige Pause vor dem Endspurt gehen zu können.“ Tatsächlich darf gegen den Tabellenletzten aus dem Norden Münchens auch die angespannte Personalsituation keine Ausrede mehr sein, zumal mit Spielmacher Robin Rahn und Torwart Valentin Naglik sowie A-Jugendkreisläufer Jan-Philip Krizenthaler gleich drei Spieler im Vergleich zum letzten Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten VfL Günzburg (24:31) wieder zum Kader gehören werden.

Der Aufsteiger TSV Ismaning verbreitete darüber hinaus mit erst neun ergatterten Punkten in den bisher 21 absolvierten Bayernliga-Partien nicht unbedingt Angst und Schrecken, zumal die Rückkehr in die Landesliga aufgrund der stark abstiegsbedrohten bayerischen Drittligisten wohl kaum mehr vermeidbar sein wird. Dennoch bewiesen die Münchner Vorstädter in den letzten Wochen, dass sie sich keinesfalls kampflos aus der Bayernliga verabschieden wollen. Neben dem überraschenden 22:22-Punktgewinn beim heimstarken TSV Lohr (9.) fertigte man am 19. Spieltag außerdem die DJK Rimpar II (7.) erstaunlich deutlich mit 30:22 ab und auch der so formstarke Tabellenzweite VfL Günzburg tat sich bei seinem 28:25-Auswärtssieg in Ismaning lange sehr schwer.

Trainer Marc Brückner warnt vor den Gästen

„Wer tatsächlich glauben sollte, dass wir Ismaning mal eben so besiegen, wird am Samstag eine böse Überraschung erleben“, warnt daher auch Haspo-Trainer Marc Brückner eindringlich. „Ich bin mir aber sicher, dass die Mannschaft nach den Niederlagen nun auf den Sieg brennen wird und dementsprechend konzentriert an die Aufgabe herangehen wird.“

Dabei wird sich die Haspo-Deckung vor allem auf die beiden Ismaninger Toptorschützen um Spielmacher Yannick Teschner (79 Tore) und Rückraumlinks Olaf Neumann (71) einstellen müssen. Während Teschner beim Bayreuther 26:22-Hinspielsieg fehlte, bereitete der groß gewachsene Neumann der Abwehr mit fünf Treffern auch schon in Ismaning einige Schwierigkeiten. „Wir haben im Hinspiel defensiv zu viel reagiert“, erinnert sich Michael Werner. „Diesen Fehler dürfen wir am Samstag nicht wieder machen.“

Nicht bewertet

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