Haspo testet beim Meister in Coburg

Vor dem Test beim Nachbarrivalen gab es für Haspo allerdings eine Hiobsbotschaft: Die Trainingsverletzung von Neuzugang Ralph Weiß stellte sich als Kreuzbandriss heraus, der Ex-Auerbacher wird für geraume Zeit ausfallen.

„Das tut uns natürlich schon sehr weh“, zeigte sich Trainer Marc Brückner betroffen. Dennoch werden die Bayreuther in Coburg personell besser besetzt sein als noch zuletzt beim Turnier in Hermsdorf. Zwar werden Marius Hümpfer sowie Maximilian Hofmann noch fehlen, und auch der Einsatz von Spielmacher Tim Herrmannsdörfer ist wegen einer Blessur fraglich, doch stoßen die zuletzt verhinderten Yannik Meyer-Siebert, Niklas Pfeifer und auch Alexander Wittmann hinzu und geben dem Bayreuther Trainer-Duo wieder mehr Variationsmöglichkeiten.

Des Trainers Marschroute

„Wir kommen unserer Formation für die Saison schon deutlich näher“, bestätigte Brückner und gab als Marschroute für das Testspiel aus: „Wir werden versuchen, an die wirklich guten Leistungen vom letzten Samstag anzuknüpfen, und hoffentlich weiter an unserer Konstanz arbeiten.“

Der Trainer weiß natürlich um die Stärke der Coburger: „Ich erwarte einen Gegner, der wahrscheinlich sogar noch besser aufgestellt sein wird als jüngst Drittligist SG LVB Leipzig.“ Zum bereits in der zurückliegenden Saison so stark aufspielenden Rückraum-Duo mit Hajck Karapetjan und Johan Andersson kamen mit Andreas Wolf sowie Linksaußen Kenny Schramm die letztjährigen Toptorjäger des bisherigen Drittligisten SV 08 Auerbach nach Coburg.

Jugendnationalspieler als Spielmacher

Außerdem rüsteten die Vestestädter auf der Spielmacherposition nach und verpflichteten Jugendnationalspieler Benedikt Kellner vom TSV Ismaning. Lediglich der Verlust ihres Routiniers Ronny Göhl auf Rechtsaußen, der nun nur noch als Co-Trainer in Coburg an der Seitenlinie mit Rat und Tat zur Verfügung stehen wird, könnte die Bundesligareserve etwas treffen. Im gebürtigen Kieler Lukas Wucherpfennig hat man aber auch hierfür einen sehr ordentlichen Ersatz.

Große Spannung scheint angesichts der beiden letzten Duelle beider Mannschaft  garantiert. Zwar marschierten die Coburger am Ende mit sechs Punkten Vorsprung auf Vizemeister HC Erlangen II sehr souverän zum Meistertitel, doch gegen Haspo Bayreuth musste der Meister gleich zwei seiner lediglich sieben Minuspunkte hinnehmen. Sowohl in Coburg in der Hinrunde (29:29) als auch im Rückspiel in Bayreuth (25:25) trennte man sich nämlich unentschieden.

berg

Nicht bewertet

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