Haspo-Rumpfteam verkauft sich prächtig

Nach einer kurzen Orientierungsphase (0:2) startete Haspo durch und hatte in Halblinks Kathrin Lindner gleich eine durchschlagende Angriffswaffe, die beim 4:4 schon drei Tore beigesteuert hatte. Im Vergleich zu vielen anderen Auftritten leistete sich die Mannschaft von Trainerin Michaela Lehnert dieses Mal nur sehr wenige technische Fehler und stellte einen echtes Bollwerk in der eigene Abwehr auf.

So entwickelte sich nach dem zwischenzeitlichen 7:10-Rückstand (19.) ab dem 11:11 (24.) ein vollkommen ausgeglichenes Spiel. Beim 13:12 (26.) war Haspo dann auch erstmals hochverdient in Führung gegangen. Direkt nach dem Seitenwechsel wurden die Bayreutherinnen sogar noch effektiver. Allen voran Linkshänderin Loraine Hellriegel konnte von den Brandenburgerinnen nun überhaupt nicht mehr gestoppt werden. „Loraine hat wahrscheinlich ihr bestes Spiel im Haspo-Trikot gemacht“, hatte Michaela Lehnert daher auch ein Sonderlob parat.

Sogar Sensation war greifbar

Beim 21:18 (40.) wirkte die Haspo-Führung schon fast solide, und die Sensation war greifbar. „Dann hat Altlandsberg aber dauerhaft auf den siebten Feldspieler umgestellt und damit sind wir in der Abwehr leider nicht zurecht gekommen“, erklärt die Haspo-Trainerin den folgenden Einbruch. Beim 24:22 (49.) ging Altlandsberg wieder in Führung und musste diese nur noch ein Mal beim 24:24 (51.) kurzzeitig abgeben. Nun war es vor allem das Altlandsberger Trio Lucyna Trzcak (6 Tore), Mandy Gramattke (8) und Sophie Lütke (9), das groß auftrumpfte. „Es ist schon sehr, sehr schade, dass wir für unsere beste Saisonleistung nicht mit einem Sieg belohnt wurden, aber ich bin wirklich unglaublich stolz auf meine Mannschaft“, bilanzierte Michaela Lehnert.

Haspo Bayreuth: Bauer (1), Benz; Dörfler (2), Hellriegel (11/3), Lindner (5), Kerling (2), Hall (2), Fischer (2), Friedrich (1), Renner (1), Glowienka. ⋌⋌berg

Nicht bewertet

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Montag, 13. November 2017 - 11:06