Haspo mit zwei weiteren Neuzugängen

Mit der Verpflichtung des erst 23-jährigen Torhüters reagieren die Bayreuther darauf, dass Niklas Pfeifer noch an seinem Kreuzbandriss laboriert und sich Alexander Wittmann für ein Auslandspraktikum in Barcelona entschieden hat. So geriet Maximilian Miersch in den Fokus. „Im Probetraining konnte man schon erkennen, dass Max über gute Grundfertigkeiten verfügt“, sagt Haspo-Trainer Marc Brückner, der in seiner aktiven Zeit selbst auf dieser Position gespielt hat. „Außerdem ist er sehr offen für Neues und jederzeit wissbegierig. Wenn er weiter an sich arbeitet, bin ich mir sicher, dass er ein sehr guter Torwart werden kann.“

Miersch selbst, der in Bayreuth als Karosserie- und Fahrzeugbauer arbeiten wird, äußert sich ebenso zuversichtlich: „Ich bin über Stephan Klenk zum Probetraining nach Bayreuth gekommen und war sofort vom familiären Umfeld, der professionellen Betreuung und dem außergewöhnlichen Mannschaftsgefüge überzeugt. Ich sehe hier perfekte Voraussetzungen für meine Weiterentwicklung.“ Für den 23-Jährigen ist es das erste Engagement außerhalb seiner Heimatstadt. Von 2001 an hat er alle Jugendmannschaften des ESV Regensburg durchlaufen und dann dort in der Bezirksoberliga auch im Seniorenbereich Fuß gefasst, ehe er 2016 zum höherklassigen Lokalrivalen SG wechselte.

Schmidt mit 46 Toren in der Baden-Württemberg-Liga

Der dritte Neuzugang im Haspo-Team ist hingegen bestens im Verein bekannt. Eigengewächs Sebastian Schmidt kehrt nach seinem Praktikum in Baden-Württemberg zurück und lehnte dafür sogar einige Angebote aus der 3. Liga ab. Der 21-jährige Kreisspieler machte in der abgelaufenen Saison mit 46 Treffern in der Baden-Württemberg-Liga auf sich aufmerksam und schaffte mit dem TSV Neuhausen/Fildern als Tabellenzweiter hinter Salamander Kornwestheim den Aufstieg in die 3. Liga.

„Mein Studium war einer der Hauptgründe zurückzukommen, aber natürlich ist auch der Kontakt zu Haspo nie abgebrochen“, sagt der Student des Wirtschaftsingenieurwesens. „So freue ich mich, wieder ein fester Bestandteil der Bayreuther Handballfamilie zu sein.“ Auch der Haspo-Trainer und ehemalige Zweitliga-Kreisläufer Michael Werner freut sich auf Schmidt: „Sebastian hat ein sehr gutes Durchsetzungsvermögen und erarbeitet sich am gegnerischen Kreis auch selbst Räume. In der Abwehr verleiht er uns die letzte Saison etwas fehlende körperliche Robustheit.“

Mit der Rückkehr des früheren Abwehrchefs ist der Haspo-Kader nun schon weitgehend voll besetzt. Dennoch sagt Michael Werner: „Wir halten nach wie vor Augen und Ohren nach einem Rückraumspieler offen.“

Nicht bewertet

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Montag, 13. November 2017 - 11:06