Haspo mit 30:18-Sieg gegen Sulzbach

Für den verletzten Torwart Alexander Wittmann (Muskelfaserriss) und die nur kurzzeitig eingesetzten Michael Neumaier (Armverletzung) sowie Tim Herrmannsdörfer (Erkältung) sprangen vor allem die Nachwuchsspieler in die Bresche. Lediglich in den ersten gut 20 Minuten war es ein Derby auf Augenhöhe. Über 3:3 (5.) hielt der Gast bis zum 9:8 (21.) Anschluss.

In dieser Endphase der ersten Hälfte übernahmen dann aber die Haspo-Nachwuchsspieler Verantwortung. Spielmacher David Schreibelmayer trat zwar nicht als Torschütze in Erscheinung, brachte seine Nebenleute aber immer wieder in aussichtsreiche Wurfpositionen.

Starker Kreisläufer Schmidt

Außerdem hatte Haspo im erst 18-jährigen Rückraumspieler Yannik Meyer-Siebert eine sehr effektive Alternative. Übertroffen wurden beide nur noch vom stark auftrumpfenden Jakob Hoffmanns, der sich im Angriff zu Beginn zwar noch einige Fehlwürfe leistete, allerdings Kreisläufer Sebastian Schmidt regelmäßig in Szene setzte und in der Abwehr mit drei Blocks und vier Ballgewinnen herausragte.

So setzte sich Haspo bereits vor dem Seitenwechsel mit einem beherzten 5:2-Lauf auf ein schon beruhigendes 14:10 ab. Nach der Pause vernagelte dann Haspo-Torwart Hannes Lehnard sein Tor und war damit Garant für einen 6:0-Zwischenspurt zum schon vorentscheidenden 20:10 (36.).

Wurfgewaltiger Marius Hümpfer

Der HCS, der in Rechtsaußen Marco Forster und Kreisläufer Linus Brockstedt (je 4 Tore) seine besten Werfer hatte, wurde nun förmlich überrollt. Den Zehn-Tore-Vorsprung hielten die Bayreuther auch dank eines wiedererstarkten und aus dem Rückraum wurfgewaltigen Marius Hümpfer nun auch in der Folge konstant. Über 25:15 (51.) schaffte Haspo mit dem 30:18-Endstand seine höchste Führung, wobei auch Paul Saborowski aus dem rechten Rückraum für stete Gefahr sorgte und damit den insgesamt sehr überzeugenden Bayreuther Heimerfolg abrundete.

„Wir haben heute unter recht widrigen Umständen eine wirklich sehr gute und jederzeit konzentrierte Leistung gebracht“, war auch Haspo-Trainer Mathias Bracher nach der Schlusssirene sichtlich zufrieden und fügte noch an: „Wir mussten heute ohne drei Stammspieler auskommen, und vor allem unsere ganz jungen Spieler haben dabei sehr viel Verantwortung übernommen.“

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