Haspo-Herren in Torlaune

Gegen die nur mit neun Feldspielern angetretenen bayerischen Schwaben zahlte sich sofort die offensive Abwehr der Bayreuther aus. Schon nach acht Minuten stand es 7:1 für die Hausherren.

Bis dahin musste Haspo noch nicht einmal im eigenen Positionsangriff überzeugen, da die vielen Ballgewinne umgehend in Gegenstoßtore umgemünzt wurden. Allen voran Linkshänder Paul Saborowski stockte sein persönliches Trefferkonto um zwölf Tore auf und kämpft weiter gegen Erlangens Rechtsaußen Maximilian Lux um die Torschützenkrone der Liga.

Spiel in der ersten Halbzeit entschieden

Dem defensiven Druck der Bayreuther hatte der TSV über 60 Minuten kaum etwas entgegenzusetzen. Einzig Rückraumwerfer Mathias Waldmann (7 Tore) war dauerhaft gefährlich. Bis zum 13:2 (13.) warf Haspo deshalb auch jede Minute ein Tor, für die Gäste kündigte sich ein Debakel an. Über 16:4 (21.) war die einseitige Partie daher beim 22:7-Pausenstand schon entschieden, die Bayreuther konnten die zweite Halbzeit für Experimente nutzen.

So durfte der groß gewachsene Linksaußen Sven Goeritz auf der vorgezogenen Position decken und überzeugte auch im linken Rückraum. Kaum zu bremsen war Kreisläufer Yannick Berghammer, der von seinen mehrfach wechselnden Rückraumspielern meist mustergültig in Szene gesetzt wurde und dabei hochprozentig jede sich bietende Chance verwertete.

Da zudem Torwart Alexander Wittmann einen sehr guten Tag erwischte, knackte Haspo Bayreuth über 32:13 (46.) in der 57. Minute die 40-Tore-Marke (40:16).

„Natürlich mussten wir gegen die dezimierten Niederraunauer deutlich gewinnen, aber es ist trotzdem nicht selbstverständlich, dass man über 60 Minuten die Konzentration so hoch halten kann. Dafür muss man der Mannschaft schon ein Lob aussprechen“, war Haspo-Trainer Michael Werner zufrieden.

Da die DJK Waldbüttelbrunn (3.) mit 32:35 beim TV Erlangen-Bruck (7.) verlor, ist der dritte Platz für Haspo wieder drin.

Haspo Bayreuth: Wittmann, Lehnard – Schalk (2), Nicola (1), Herrmannsdörfer (2), Tscheuschner, Elschner (3), S. Berghammer (2), Rahn, Saborowski (12), Meyer-Siebert (5), Y. Berghammer (7/3), Goeritz (5), Luckhardt (3).

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Montag, 13. November 2017 - 11:06