Haspo-Herren gegen Titelanwärter Friedberg

Die Augsburger Vorstädter haben sich nach mageren Jahren nun wieder konsolidiert und starten nun In der bayerischen Königsklasse einen Neuaufbau, der bislang auch schon erste Erfolge vorzuweisen hat. So schlug man gleich am zweiten Spieltag auswärts den eigentlichen Meisterschaftsanwärter DJK Waldbüttelbrunn (10.) mit 26:22 und holte ebenfalls gegen die Spitzenteams aus Erlangen (28:24) und im Stadtderby beim TSV Haunstetten (27:26) die volle Punkteausbeute.

Dass es dennoch derzeit nicht für den Platz an der Sonne reicht, liegt an den teilweise recht deutlichen Leistungsschwankungen. Denn ausgerechnet beim TSV Allach (13.), den Haspo zuletzt deutlich 32:24 schlug, musste man beim 23:23 den ersten Punktverlust hinnehmen. Als man dann auch noch die beiden folgenden Spiele gegen Unterhaching (26:28) und in Coburg (28:32) verlor, zog erst einmal wieder Ernüchterung ein.

Starker Rückraumspieler Abstreiter

Doch die letzten vier Partien wurden allesamt gewonnen. Großen Anteil an dieser kleinen Serie hat vor allem Rückraumlinks Fabian Abstreiter, der nicht zum ersten Mal beim jüngsten 25:20 über Sulzbach-Rosenberg (11.) mit neun Treffer bester Torschütze seiner Mannschaft war. Einen alten Bekannten trifft Haspo Bayreuth mit Lukas Aigner auf Rückraumrechts wieder.

Der schlaksige Linkshänder spielte einst für den TSV Simbach in der Bayernliga und gilt als besonders zweikampfstark. Hervorragend geleitet wird das Friedberger Spiel derweil von Maximilian Schnitzlein, der hinter Abstreiter auch der zweitbeste Torschütze seines Teams ist.

Damit dürfte auch wieder die zuletzt so starke Bayreuther Defensive gefragt sein. Denn schafft man es nicht, die starke TSV-Rückraumreihe im Zaum zu halten, dürfte es mit einem Heimcoup gegen den Favoriten schwer werden. Das weiß auch Haspo-Trainer Mathias Bracher, der als Marschroute ausgibt:

„Wir müssen gerade in der Abwehr wieder so kompakt stehen, wie wir es in der zweiten Halbzeit gegen den TSV Allach geschafft haben. Dann bin ich mir sicher, dass wir auch ins Laufen kommen und dann wird es schwer, uns zu schlagen.“

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