Haspo-Damen unterliegen in Fritzlar

Haspo-Trainerin Michaela Lehnert war zufrieden: „Jede Spielerin hat heute noch einmal alles gegeben, und genau das ist das Wichtigste. Letztendlich hatten wir eben nicht den perfekten Tag, den wir für eine Überraschung in Fritzlar gebraucht hätten.“ Gebraucht hätte es in der Anfangsphase auch mehr Durchschlagskraft im Positionsangriff, dann wäre mehr drin gewesen als der 2:5-Rückstand (12.). Schließlich stand Bayreuth in der Abwehr sehr ordentlich und bereitete den Gastgeberinnen große Probleme. Doch Fritzlar konnte sich auf die Fehler der Gäste im Angriff verlassen.

So fand Haspo gegen die sehr defensiv agierende 6:0-Abwehr der Gastgeberinnen über 60 Minuten kein Mittel. Bei den Gegenstößen waren die Haspo-Torhüterinnen meist chancenlos. Allen voran Linksaußen Melina Horn traf sicher. Und so stand es schnell 3:9 (18.). „Im Positionsangriff konnten wir Fritzlar vor schwierige Aufgaben stellen, aber unserem eigenen Angriff fehlte einfach die Bewegung. Da konnten wir nicht an unsere letzten Leistungen anknüpfen“, sagte Lehnert. Dennoch wäre ein Remis zur Halbzeit möglich gewesen, doch Bayreuth fing sich sich kurz vor dem Seitenwechsel fünf Gegenstoßtore zum 7:12 ein. Diese Bürde war zu groß für Haspo. Und als Fritzlar zudem gut aus der Pause kam und auf 22:11 (47.) davonzog, war das Spiel entschieden.

Haspo Bayreuth: Benz, Bauer – Dörfler, Hellriegel (4), Lindner, Kerling (2), Hall (2), Fischer, Lichtscheidel (8/4), Brahm, Friedrich, Renner (3), Glowienka (1).

Stationen: 1:2 (4.), 5:2 (12.), 9:3 (18.), 10:4 (24.), 11:6 (29.), 12:7 (Halbzeit), 17:8 (38.), 20:11 (44.), 22:11 (47.), 24:15 (52.), 28:16 (56.), 30:20 (Ende).

Nicht bewertet

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