Haspo-Damen unterliegen in Frankfurt

Zwar hatte die Gäste die HC-Torjägerinnen Kathleen Müller und Sabrina Genilke (je zwei Feldtore) sehr gut im Griff, dennoch liefen die Bayreutherinnen sofort einem Rückstand hinterher. Erst nach dem 1:6-Fehlstart (11.) und einer frühen Auszeit kam Haspo auf 4:6 (14.) heran. Die Wende blieb jedoch aus, stattdessen vergrößerte das Heimteam den Vorsprung wieder – 11:6 (27.). „Während Frankfurt unglaublich hochprozentig getroffen hat, haben wir zu viele glasklare Chancen liegen gelassen“, analysierte Haspo-Trainerin Michaela Lehnert. „Wären wir effektiver gewesen, hätte es zur Pause wohl unentschieden gestanden.“

Fehlstart auch in der zweiten Hälfte

Doch ihr Team ging mit einem 8:13-Rückstand in die zweite Hälfte – und legte erneut einen Fehlstart hin. Nun waren es Haspos technische Fehler und die fehlende Geduld, die dem HC in die Karten spielten. Beim 18:10 (37.) war eine Vorentscheidung gefallen. „Eigentlich sind wir mit dem guten Gefühl in die zweiten 30 Minuten gegangen, dass wir mit Frankfurt auf Augenhöhe mithalten können. Dann haben wir offensiv viel zu hektisch agiert und uns so um den möglichen Lohn gebracht“, ärgerte sich Lehnert. Zudem strahlten die Gastgeber von jeder Position große Torgefahr aus. Haspo stellte drei Abwehrvarianten dagegen, keine fruchtete nachhaltig. So geriet der Heimsieg des HC nicht in Gefahr. „Die Frankfurter sind letztendlich die verdienten Sieger, weil sie einfach weniger Fehler gemacht haben als wir“, fasste Lehnert zusammen.

Frankfurter HC: Silva Alfonso, Schneider – Heinrich (3), Loll (1), Kresovic (1), Zimmermann (5/2), Groke (3), Weier (3/1), Dürrwald (4), Heinke (1), Bartholomé (1), Müller (2), Genilke (3/1).

Haspo Bayreuth: Benz, Bauer – Dörfler, Hellriegel (2), Lindner (1), Kerling (2), Hall, Fischer (1), Mustafic (2), Lichtscheidel (3/1), Brahm (3), Friedrich (1), Renner (2), Glowienka (3).

Strafminuten: Frankfurt 4, Bayreuth 0.

Zuschauer: 202.⋌⋌berg

Nicht bewertet

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