Haspo-Damen mit zwei Debütantinnen

Was für die Mannschaft der Ostwestfalen gilt, trifft allerdings nicht auf die einzelnen Spielerinnen zu. Kein anderes Team ist nämlich so jung wie die HSG-Reserve. Nur eine einzige Spielerin ist älter als 19 Jahre, und zwar die Erstliga-erfahrene Stefanie Schriever (25) im Rückraum. In jedem Jahr werden neue Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs eingebaut. In dieser Saison fällt aus diesem Kreis vor allem Munia Smits auf, die erst im Dezember 17 Jahre alt wird. Die aus Belgien stammende Rückraumspielerin, deren 18-jährige Schwester Aaricia ebenfalls zum Aufgebot gehört, hat in den Spielen gegen die Füchse Berlin (24:29) und beim Berliner TSC (29:22) schon insgesamt neun Feldtore erzielt.

Bei dieser Altersstruktur ist die Spielweise der Gastgeberinnen vorhersehbar, auch wenn die Möglichkeit zum Einsatz von Juniorinnen aus dem Bundesligakader immer für gewisse Unberechenbarkeit sorgt (zumal die erste Mannschaft an diesem Wochenende spielfrei ist). „Sie spielen mit viel Tempo und das ohne Pause“, sagt Haspo-Trainer Mario Malovetz. Daraus leite sich automatisch die Regel Nummer eins für seine Mannschaft ab: „Ob Torerfolg oder nicht: Wir müssen sehr schnell zurück laufen. Und wir müssen es geordnet tun, sonst werden wir überrannt.“

Torhüterin und Spielmacherin neu im Haspo-Team

Dabei bedauert es der erst kurz vor Saisonbeginn gekommene Coach, dass ihm das letzte spielfreie Wochenende nicht im erhofften Maße die Gelegenheit zur intensiven Zusammenarbeit mit seinem Team gegeben hat: „Einige Spielerinnen waren verletzt, verhindert oder in einem vor meiner Zeit vereinbarten Urlaub.“ Auch beim Spiel wird der Haspo-Kader noch ersatzgeschwächt sein, aber dafür sind zwei Neuzugänge dabei: Klara Benz (TSV Vaterstetten) wird erstmals im Tor stehen und die erfahrene Tamara Glowienka (TSV Winkelhaid) ihr Debüt auf der Spielmacherposition geben.

Nicht bewertet

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