Haspo-Damen kämpfen um Anschluss

Der sächsische Neuling gehört selbst zu diesem Kreis, denn auf Platz acht hat er nur zwei Punkte mehr auf dem Konto als die an vorletzter Stelle liegenden Bayreutherinnen. Das war nicht unbedingt zu erwarten gewesen, denn mit einem international besetzten Team war ihm ein Platz in der oberen Hälfte zugetraut worden. Namhafteste Verstärkung war die slowakische Spielmacherin Simona Pilekowa, die bei der SG Bietigheim schon in der Bundesliga gespielt hat.

Die ersten Spiele hatten die optimistischen Prognosen auch durchaus bestätigt, denn der SC Markranstädt startete mit 4:2 Punkten und besiegte dabei sogar den amtierenden Meister Germania Fritzlar mit 26:24. Die folgenden vier Spiele gingen seither jedoch verloren, wobei vor allem die letzte 19:22-Niederlage beim ursprünglich nicht so hoch eingeschätzten Berliner TSC als Enttäuschung zu werten war. Eine grundsätzliche Schwächung kann dafür kaum verantwortlich sein, denn mitten in dieser Negativserie boten die Sächsinnen auch eine ganz starke Leistung: Im überraschend erreichten Achtelfinale des DHB-Pokals unterlagen sie dem Zweitligisten SGH Rosengarten nur knapp mit 26:28, wobei es fünf Minuten vor Schluss noch 24:24 gestanden hatte. Höherklassiges Niveau bewies dabei vor allem Rückraumspielerin Lisa Loehnig als achtfache Torschützin.

Trainerin Lehnert: "Gut vorbereitet"

Trotzdem zählt Haspo-Trainerin Michaela Lehnert den SC Markranstädt zu den „schlagbaren“ Gegnern: „Wir fahren nicht dorthin, um die Punkte einfach abzugeben.“ Das spielfreie Wochenende sei ideal gewesen, um die 23:29-Niederlage gegen den Frankfurter HC aufzuarbeiten: „Wir müssen unsere technischen Fehler reduzieren, und daran haben wir zwei Wochen lang mit hoher Trainingsbeteiligung gearbeitet. Wir fühlen uns gut vorbereitet und sind bester Stimmung.“

Nicht bewertet

Anzeige