Haspo-Damen gegen Würm-Mitte chancenlos

Durch die dritte Niederlage im vierten Spiel des neuen Jahres verlor das Team der beiden Trainer Matthias Starz und Felix Rockenmayer endgültig den Anschluss an das Spitzenfeld der Damen-Bayernliga und muss sich im breiten Mittelfeld der Liga einordnen.

„Wir kamen leider erneut schlecht ins Spiel“, war Starz gerade mit der Anfangsphase seiner Mannschaft unzufrieden. „Wenn du dann schon nach zehn Minuten einem hohen Rückstand hinterherlaufen musst, ist gegen eine Spitzenmannschaft wie Würm leider nichts mehr zu holen.“

Tatsächlich war der Zwischenstand von 2:10 nach nach erst zehn gespielten Minuten schon fast vorentscheidend. Bis dahin hatte die Haspo-Abwehr kein Mittel gegen die schnellen Oberbayerinnen gefunden und hatte die Gäste durch zahlreiche Fehler oder harmlose Abschlüsse im Angriff zudem immer wieder zu Gegenstößen eingeladen. Gerade das bisweilen miserable Rücklaufverhalten der Bayreutherinnen ließ zwischenzeitlich sogar ein Debakel befürchten.

Haspo-Damen lassen sich nicht unterkriegen

Zwar fand der Bayreuther Angriff in der Folge immerhin öfter Mittel gegen die aggressive Gäste-Deckung, doch bis zur Halbzeit setzte sich Würm-Mitte um die Ex-Bayreutherin Jenny Oertel kontinuierlich bis auf 20:9 ab. Doch von diesem deprimierenden Zwischenstand ließ sich Haspo immerhin nicht unterkriegen. Im Gegenteil. In der zweiten Halbzeit spielten die Bayreutherinnen mindestens auf Augenhöhe mit den immer mehr nachlassenden Gästen. Vor allem aber zeigte sich Haspo im Verhalten gegen die erste Welle des Gastes verbessert und spielte sich im Angriff nun geduldig klarere Chancen heraus. So hielten die Gastgeberinnen den Rückstand immerhin konstant, auch wenn der hochverdiente Gästeerfolg freilich nicht mehr gefährdet werden konnte.

„Ich bin stolz darauf, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit Moral bewiesen hat und sich stark verbessert präsentiert hat“, unterstrich Starz daher auch direkt nach dem Schlusspfiff und ergänzte: „Unsere Punkte müssen wir woanders holen, aber immerhin kann man nach der zweiten Halbzeit mit einem guten Gefühl in die nächsten Wochen gehen.“

Haspo Bayreuth: Bauer, Goetjes; Daschner (4), Brahm (4), Hellriegel (4), Kutzschmar (1), Lindner, Kerling, Hall, Peter, Schmidt (6), Opitz (1), Eckert, Duchon (6).

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