Haspo-Damen früh deutlich im Rückstand

Vorentscheidend war schon der frühe deutliche Rückstand der Gäste. Der SC Markranstädt bestrafte nicht nur jeden Fehler konsequent mit schnellen Toren, sondern bot seinerseits kaum Fehler an und entwickelte gegen die Bayreuther 6:0-Abwehr viel Wirkung aus dem Rückraum. So führten die Gastgeberinnen schon nach fünf Minuten mit 5:0 und zogen bis auf 10:2 (15.) davon. Danach konnte Haspo nur in kurzen Phasen das Resultat verbessern (11:6/18., 21:14/35.), aber das reichte nicht für eine ernsthafte Siegchance. Nach dem 24:14 (38.) pendelte der Abstand beständig zwischen acht und zehn Toren.

Immerhin erzwangen die Bayreutherinnen in der zweiten Hälfte einen ausgeglichenen Schlagabtausch, in dem sie auch mehr eigene Akzente setzen konnten. Wesentlichen Anteil daran hatte eine Umstellung der Abwehr mit einer Sonderbewachung für die zweitligaerfahrene Litauerin Jurate Kiskyte. Mit der Unterstützung einer stabileren Defensive konnten sich auch die Haspo-Torhüterinnen häufiger auszeichnen.

Statistik

SC Markranstädt: Mikszto, Heyne – Kiskyte (10/3), Müller (1), Schwarz (3), Pöschel (2), Walzel (4), Konarzewska (4), Pilekowa (2), Morenz, Schütze (1), Kathner (1), Havel (2), Loehnig (3).

Haspo Bayreuth: Bauer, Benz – Dörfler, Hellriegel (6/3), Brielmann (6), Kerling, Hall (1), Fischer, Mustafic (5), Lichtscheidel (3), Brahm, Friedrich, Renner (1), Glowienka (1).

SR: Karoline Noack, Madlen Tornow (Wildau); Strafminuten: Markranstädt 12, Bayreuth 6.

Stationen: 5:0 (5.), 10:2 (15.), 11:6 (18.), 19:9 (28.), 20:11 (Halbzeit), 21:14 (35.), 24:14 (38.), 30:22 (54.), 33:23 (Ende).

Nicht bewertet

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