Haspo-Damen erstmals chancenlos

Ohne Rückraum-Torjägerin Kim Koppold und Abwehrchefin Laura Fischer konnten die Gäste dem international besetzten Team des bislang so oft enttäuschenden sächsischen Titelfavoriten (Splechtova 6, Kalasauskaite 6/1) nur bis zum 10:10 (24.) Paroli bieten. Den Anschluss verloren sie ausgerechnet nach der ersten Zeitstrafe gegen den HSV Marienberg beim fünften Treffer von Kreisspielerin Lena Mergner zum 12:14 (32.). Der ergebnislosen Überzahl folgten noch fast sieben weitere Minuten ohne Haspo-Tor, in denen sich die Gastgeberinnen auf 20:12 (40.) absetzten. Wenig später blieben zwar auch die Bayreutherinnen ihrerseits sogar elf Minuten lang ohne Gegentor, doch in dieser Phase erzielten sie auch selbst nur einen einzigen Treffer zum 14:21 (52.).

Elf der 15 Tore durch zwei Spielerinnen

Die dürftige Torausbeute des Haspo-Teams konzentrierte sich zu einem großen Teil auf zwei Spielerinnen. Die fünf Treffer von Lena Mergner wurden durch Jana Lichtscheidel (6) noch überboten, die Kim Koppold im Rückraum sehr respektabel vertrat.

Haspo Bayreuth: Ebersberger – Mergner (5), Hellriegel (1/1), Lehnert (2), Kerling, Hall, Mustafic, Lichtscheidel (6), Körber (1), Friedrich, Küffner.

Stationen: 2:0 (5.), 2:3 (7.), 4:5 (9.), 7:5 (14.), 7:7 (15.), 10:8 (21.), 10:10 (24.), 13:10 (29.), 14:12 (32.), 20:12 (40.), 25:14 (55.), 25:15 (Ende).

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