Haspo-Damen erreichen Pokal-Endrunde

„Wir haben uns heute in der ersten Halbzeit gegen die junge Mannschaft aus Stadeln sehr schwergetan“, bemängelte daher Trainer Matthias Starz, um aber gleich zu ergänzen: „In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann stark verbessert gezeigt und es geschafft, das Spiel souverän vorzeitig zu entscheiden.“

Den Start verschlief die Bayreuther Mannschaft jedoch komplett und lief bis zum 3:6 (10.) sogar einem doch recht deutlichen Drei-Tore-Rückstand hinterher. Anschließend fand das Team der beiden Trainer Matthias Starz und Felix Rockenmayer besser in die Partie, erarbeitete sich aber erst beim 10:9 (23.) die erste Führung. Bis zum Seitenwechsel wollte es Haspo dann auch noch nicht gelingen, sich standesgemäß weiter abzusetzen. So ging es mit 13:12 in die Pause.

Vorentscheidender 5:0-Lauf zum 23:17

In der zweiten Halbzeit gab Bayreuth die Führung zwar nie mehr ab, doch bis zum 18:17 (41.) wirkte der Vorsprung nicht immer souverän. Erst mit dem folgenden 5:0-Lauf zum 23:17 (46.) sorgte der Favorit für klare Verhältnisse. Den Gästen aus Mittelfranken gelang es nun nicht mehr, den Haspo-Sieg zu gefährden, zumal die Bayreutherinnen gerade in der Breite besser aufgestellt wirkten und sich so am Ende doch noch deutlich durchsetzen konnten.

Im Finalturnier des bayerischen Pokalwettbewerbs warten sehr harte Brocken auf die Haspo-Damen. Bereits qualifiziert sind der Bayernliga-Zweite ASV Dachau und der Tabellenvierte HC Erlangen. Das letzte Ticket für das prestigeträchtige Turnier Anfang Mai wird zwischen dem aktuellen Spitzenreiter der 3. Liga Süd, TSV Haunstetten, und dem mit Dachau punktgleichen Bayernliga-Dritten HSG Würm-Mitte vergeben.

Haspo Bayreuth: Bauer, Goetjes – Daschner (5), Neeser, Hellriegel (6), Brahm (1), Lenhardt, Kerling (4), Hall (3), Peter (6), Eckert, Koppold (1), Schubert (4).

Nicht bewertet

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