Haspo-Damen endlich mal ohne Druck

Entsprechend freut sich Trainerin Michaela Lehnert darauf, endlich einmal ohne unmittelbaren Druck antreten zu können: „Das ist sehr wichtig für die Köpfe der Mädels. Da können wir uns darauf konzentrieren, unsere eigenen Sachen zu verbessern.“ Für das Selbstvertrauen sei es aber auch entscheidend, sich dabei nicht vorführen zu lassen: „Wir wollen natürlich schon so gut wie möglich dagegen halten. Aber es muss uns klar sein, dass für einen Punktgewinn schon alles perfekt sein müsste – und außerdem dürfte Altlandsberg auch noch keinen guten Tag haben.“

Die Gäste aus Brandenburg sind Tabellendritter und haben ihre beiden Niederlagen beim verlustpunktfreien Spitzenduo Füchse Berlin (20:25) und SG Kirchhof (26:38) hinnehmen müssen. Das Duell um die Rolle als Verfolger der beiden Titelfavoriten gewannen sie gegen HSG Blomberg-Lippe II mit 28:26, und in den Spielen gegen die abstiegsbedrohten Mannschaften ließen sie mit 34:15 in Zirndorf und 31:12 gegen Bad Salzuflen einen Klassenunterschied durchblicken.

Vierte und Fünfte der Torjägerliste dabei

Schlüsselfigur beim MTV Altlandsberg ist Spielmacherin Sophie Lütke, die schon zu Zweitligazeiten für den Verein gespielt hat. „Das ist eine der besten Spielerinnen der Liga“, sagt Lehnert. Lütke liegt mit 48 Treffern an vierter Stelle in der Torjägerliste der Liga, unmittelbar vor ihrer polnischen Teamkollegin im Rückraum, Martyna Rupp (47). Als Stärke des Teams gilt zudem das Zusammenspiel zwischen der robusten Abwehr und den Torhüterinnen. Gute Form bewies der Haspo-Gast in dieser Woche bei einem Testspiel gegen das weibliche U-19-Nationalteam, das er nur mit 29:34 verlor. Lütke erzielte dabei zehn Tore.

Nicht bewertet

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