Haspo-Damen bleiben 20 Minuten ohne Tor

Obwohl die Hessen mit nur acht Feldspielerinnen antraten, die allerdings gleichmäßig gutes Niveau garantierten, konnten die Bayreutherinnen nur phasenweise mithalten. Das galt besonders für die ersten 17 Minuten, nach denen sie nur mit 5:6 im Rückstand lagen. Bis dahin bot Haspo nicht nur eine ansprechende Leistung in der Abwehr, sondern wirkte auch in der Offensive couragiert beim Abschluss und vor allem ballsicher.

Mit den ersten Wechseln im Rückraum wurde das Zusammenspiel schon wackliger, zumal die Gäste nun konsequenter verteidigten. Haspo kam fast nur noch aus der zweiten Reihe zum Wurf, und da fehlte es an Durchschlagskraft, um die verlässliche Germania-Torhüterin Vanessa Maier in größere Schwierigkeiten zu bringen. Gegen Ende der ersten Halbzeit häuften sich dann auch wieder die Ballverluste, so dass Fritzlar den Vorsprung zunehmend über Konter ausbauen konnte.

Als sich dieser Trend nach der Halbzeitpause fortsetzte, summierte sich die Zeit ohne jeden Haspo-Treffer auf 20 Minuten. Dann erzielte Jana Lichtscheidel aber gleich zwei so blitzsaubere Tore aus dem Rückraum zum 6:16 und 7:16, dass man sich fragen musste, warum das nicht öfter gelang – ganz zu schweigen vom späteren 12:24 durch Tabea Brielmann, deren Distanzwurf krachend im Winkel einschlug.

Statistik

Haspo Bayreuth: Benz, Bauer – Dörfler, Hellriegel (3), Brielmann (3), Kerling (1), Hall, Fischer (1), Mustafic (1), Lichtscheidel (4/1), Brahm (2), Friedrich (1), Renner, Glowienka.

Germania Fritzlar: Maier, Oross – Dietrich (4), Huck (7/2), Fischer (3), Ahrend (5/1), Puntschuh (2), Horn (4), Meyfarth (2/1), Dreyer (1).

SR: Diel/Magalowski (Magdeburg); Strafminuten: Bayreuth 8, Fritzlar 2.

Stationen: 5:6 (17.), 5:12 (Halbzeit), 5:16 (37.), 7:16 (39.), 11:24 (52.), 14:25 (58.), 16:28 (Ende).

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