Haspo-Damen bei unberechenbarem Gegner

Tiefpunkt in der wechselhaften Formkurve des Teams aus dem westfälischen Landkreis Lippe war vor drei Wochen eine 19:21-Niederlage beim ansonsten punktlosen Neuling HG Zirndorf, gegen den Haspo den einzigen Saisonsieg errungen hat. Danach schien auch die Höhe der 17:34-Heimniederlage gegen die Füchse Berlin auf eine Rolle als Abstiegskandidat hinzudeuten, doch umso überraschender war dann zuletzt der sichere 29:24-Sieg mit nur acht Feldspielerinnen beim Berliner TSC. Damit hat Bad Salzuflen nun sechs Punkte auf den Konto und könnte sich mit einem Sieg schon ein gutes Stück von Haspo absetzen.

Gerne hätte Haspo-Trainerin Michaela Lehnert ein Rezept, wie man eines der schwächeren Spiele des Gegners erzwingen kann. Doch das fällt schwer: „Es gibt keine Spielerin, die beständig herausragt, sondern es sind immer andere.“ Die Pleite in Zirndorf sei eher auf eigene taktische Fehler zurückzuführen gewesen, als durch besonders Leistungen des Aufsteigers: „Da mussten sie sich sogar bei ihrer überragenden Torhüterin dafür bedanken, nicht höher verloren zu haben.“

In erster Linie wollen die Bayreutherinnen aber ohnehin auf sich selbst schauen: „Wir haben aus dem letzten Spiel etwas an Selbstvertrauen gewonnen. Daran wollen wir anknüpfen und diese diese kleinen Schritte weiter gehen. Das ist gar nicht unbedingt eine Frage des Ergebnisses.“

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