Haspo-Damen bald mit neuem Coach

„Es haben letztendlich viele Faktoren dazu geführt, dass ich mich entschieden habe, mein Traineramt abzugeben“, erklärt Hankel: „Vor allem haben mich die letzten Jahre viel Kraft außerhalb des sportlichen Bereichs gekostet, die ich nun wieder in die Jugend- und Talentförderung stecken will.“ Der seit 2012 in Bayreuth aktive Trainer wechselt in die Jugendabteilung des 1. FC Nürnberg, wo er sich „in der Jugendarbeit, aber auch in vereinsübergreifenden Projekten“ einbringen wird.

Trabold kennt die Haspo-Damen bereits

Auf Hankel folgt mit dem 30-jährigen Andreas Trabold ein Trainer, der die Damenmannschaft des TV Etwashausen bis in die Bayernliga brachte und selbst als Spieler mit dem TSV Rothenburg schon Bayernligaluft schnuppern durfte. Somit kennt er Haspo Bayreuth bereits aus gemeinsamen, oft kampfbetonten Duellen: „Bayreuther Mannschaften zeichnen sich durch eine leidenschaftliche und begeisternde Spielweise aus. Das hat mir schon als Gegner immer imponiert, und ich möchte in der neuen Runde meinen Teil dazu beitragen – unabhängig von der noch offenen Ligazugehörigkeit.“

Damit spricht Trabold den derzeit engen Abstiegskampf in der 3. Liga Ost an, in den Haspo noch verwickelt ist. „Das Ziel ist natürlich, dass ich mich mit dem Klassenerhalt aus Bayreuth verabschiede“, zeigt sich Noch-Trainer Thomas Hankel kämpferisch.

Großer personeller Umbruch

Doch selbst im Fall eines Klassenerhalts droht dem neuen Trainer Trabold offensichtlich ein relativ großer personeller Umbruch. „Das ist für mich ein zusätzlicher Anreiz. Rollen und Verantwortung werden sich innerhalb der Mannschaft neu verteilen. Das ist kein einfacher Prozess, aber die Situation bietet vor allem den jungen Spielerinnen eine große Chance, sich weiterzuentwickeln“, sagt Andreas Trabold. Haspo-Vorstandsmitglied Volker Ruoff ist sich indes sicher, den richtigen Mann für die kommenden ambitionierten Aufgaben gefunden zu haben: „Mit Andreas hatten wir gleich hervorragende Gespräche. Somit haben wir bei ihm auch ein sehr gutes Gefühl.“

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