Hartung bleibt bei den Tigers

In der Vorsaison war Hartung hinter Vosvrda und dem mittlerweile zum EV Weiden gewechselten Johannes Wiedemann nur dritter Torwart und stand keine Minute auf dem Eis.

„Ich habe sicher nicht so viel gespielt wie es für mich wünschenswert gewesen wäre“, wird Hartung in einer Mitteilung zitiert. „Ich habe aber vom höherklassigen Training in den letzten zwei Jahren profitiert und viele Erfahrungen gesammelt.“

Und dann beginnt er vorzurechnen: Vorbereitungspartien plus 52 Hauptrundenspiele plus Playoffpartien, dieses Pensum sei für keinen Torhüter alleine machbar. „Von daher rechne ich mir natürlich Einsätze aus und traue mir die Liga auch zu“, sagt der 22-Jährige.

Teammanager vertraut Hartung

Das Vertrauen der sportlichen Leitung der Tigers hat er. „Freddy hat jahrelang trainiert, war immer loyal und hat, wenn er gebraucht wurde, seine Leistung abgerufen“, sagt Teammanager Dietmar Habnitt. „Immerhin sind wir mit ihm aufgestiegen.“

In den Oberliga-Playoffs 2016 trat Hartung erstmals nachhaltig bei den Tigers in Erscheinung. Als Stammkeeper Julian Bädermann ausfiel, musste Hartung ran und hatte gerade mit seinen Paraden im Halbfinale gegen den EV Regensburg großen Anteil am Finaleinzug und Aufstieg. „Deshalb hat er sich die Chance, als zweiter Torhüter aufzulaufen, mehr als verdient“, sagt Habnitt.

Hartung geht damit in seine vierte Saison bei den Tigers. Zuvor verbrachte der Linksfänger den größten Teil seiner Eishockey-Ausbildung in seiner Heimat Südtirol, beim WSV Sterzing. Mit 16 Jahren schloss er sich dem DNL-Team des Krefelder EV an. Nach drei Jahren in der höchsten Nachwuchsklasse wechselte er nach Bayreuth, wo er auch Wirtschaft auf Lehramt studiert.

Am Sportpark 3, 95448 Bayreuth

Nicht bewertet

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