Harte Nüsse für Saas und Mistelbach

BSC Bayreuth-Saas

Das letzte Spiel: Zwar erreichten die Lerchenbühler in Kirchenlaibach nur ein 1:1, doch durch die gleichzeitige Niederlage von Verfolger Kasendorf mussten die Saaser ihren Spitzenplatz nicht räumen. „Am Ende haben wir nicht mehr verdient“, beurteilt Trainer Frank Weith die 90 Minuten kritisch. „Nach den ersten 20 Minuten hätten wir zwei bis drei Tore machen müssen, doch da waren wir zu leichtfertig.“ Dem BSC-Coach nach haben sich die Kirchenlaibacher aufgrund einer starken zweiten Halbzeit das Unentschieden verdient.

Der nächste Gegner: Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist Röslau auf dem Vormarsch. In fünf der vergangenen sechs Partien verließen sie den Platz als Sieger. „Röslau hat sich enorm gesteigert“, betont Weith. „Mit ihrer individuellen Klasse und guten Defensivordnung sind sie ein sehr schwerer Gegner.“ Um dort zu bestehen, müssen die Saaser die Kreise der offensivstarken Tobias Benker, Markus Walther und Patrick Lima einschränken. „Auf der anderen Seite werden wir unsere Chancen besser nutzen müssen als zuletzt“, erklärt der Übungsleiter.

Die Personalsituation: Lediglich der Langzeitverletzte Lucas Scherm steht nicht zur Verfügung.

Der Kader: Tscheuschner (Spindler) – Füßmann, Geßlein, Greef, Großer, Grüner, Gubitz, Hofmann, Jungwirth, Küfner, Maßberger, Pütterich, Sczepaniak, Viefhaus, Vogler, Wohlfart, Wontora.

TSV Kirchenlaibach

Das letzte Spiel: Vor der Partie gegen Spitzenreiter BSC Bayreuth-Saas wäre man im Lager des TSV mit einem Unentschieden zufrieden gewesen. „Im Nachhinein waren wir dann etwas enttäuscht“, sagt Co-Trainer Peter Knappe. „Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre mehr drin gewesen. Da hätten wir durchaus in Führung gehen können.“

Der nächste Gegner: Auf dem Papier ist der ATS Hof/West als Pflichtaufgabe anzusehen. Knappe mahnt jedoch zur Vorsicht: „Das wird ein schweres Spiel, das wir nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen.“ Der 30-Jährige verweist dabei auf die jüngste Form der Hofer. „Sie haben zuletzt ordentlich gepunktet“, weiß der Co-Trainer. „Außerdem müssen wir defensiv auf der Hut sein. Sie haben mit Tarik Djemai einen Stürmer, der bereits neun Treffer erzielt hat.“

Die Personalsituation: Zu den Langzeitverletzten Daniel Deubzer und David Pätzold gesellen sich an diesem Wochenende Matthias Dadder, Thomas Kaufmann und Gregor Opfermann als Ausfälle. Zudem steht hinter einem Einsatz von Luca Meyer noch ein Fragezeichen.

Der Kader: Dujicek (Bauer) – Bauernfeind, Böhner, Grauberger, Hader, Hofmann, Masching, Meyer (?), Olpen, Pöllath, Sebald, Sendelbeck, Uschold.

TSV Mistelbach

Das letzte Spiel: Mit einem deutlichen 5:0-Erfolg ließen die Mistelbacher am vergangenen Wochenende den ATS Kulmbach abblitzen. Für Trainer Markus Taschner waren zwei Gründe ausschlaggebend. „Zum einen ist die konzentrierte Abwehrleistung um den sehr guten Stefan Herrmann zu nennen“, führt der TSV-Coach aus. „Zum anderen hat unsere Offensivabteilung um Heißenstein, Sippl und Ganster einen überragenden Tag erwischt.“

Der nächste Gegner: Als ehemaliger Übungsleiter in Kasendorf kennt Taschner den SSV nur zu gut und weiß um die Schwere der Aufgabe gegen den Tabellenzweiten. „Es ist wichtig, defensiv wieder konzentriert zu spielen“, sagt der 36-Jährige. „Für uns gilt es, die einfachen Sachen richtig zu machen.“ Wenn seine Mannschaft die Grundtugenden des Fußballs beherzige und leistungsmäßig an das Spiel gegen Kulmbach anknüpfen könne, ist der Übungsleiter optimistisch, ein Erfolgserlebnis zu verbuchen.

Die Personalsituation: Daniel Weber fehlt rotgesperrt. Außerdem sind Max Ludwig und Andreas Hüttl noch verletzt.

Der Kader: Freiberger (Schumann) – Ansari, Frank, Ganster, Habla, D. Hagen, J. Hagen, Heißenstein, Herrmann, Meinhardt, Sippl, Then, M. Weber, Vogel.

TSV Neudrossenfeld II

Das letzte Spiel: Der 3:2-Erfolg über die SpVgg Selb war der erste Sieg für die Grün-Weißen in dieser Saison. Gleichzeitig konnten sie die rote Laterne an die Porzellanstädter abgeben. „Die Erleichterung ist schon groß“, sagt Trainer Mario Franke. „Wir haben es auch noch unnötig spannend gemacht.“ Gerade in der zweiten Halbzeit hat seine Mannschaft unzählige Chancen zur Vorentscheidung verpasst. „So was kann sich auch rächen“, betont der TSV-Coach. „Unter dem Strich war es aber ein verdienter Sieg.“

Der nächste Gegner: Mit dem FC Tirschenreuth kommt eine Mannschaft an den Weinberg, die zuletzt nicht mehr viele Punkte einfahren konnte. Nur zwei ihrer letzten zehn Partien konnten die Oberpfälzer gewinnen. „Tirschenreuth hat bewiesen, dass sie jeden schlagen können“, erklärt Franke. „Jedoch sind sie zuletzt in negatives Fahrwasser geraten.“ Für die Grün-Weißen gilt es, den Schwung aus der Partie gegen Selb mitzunehmen. „Wenn wir nachlegen können, wäre das Gold wert“, gibt sich der 42-Jährige zuversichtlich. „Dafür müssen wir jedoch die gleiche Laufbereitschaft und Aggressivität an den Tag legen wie vergangene Woche.“

Die Personalsituation: Auf die Leihgaben aus der ersten Mannschaft, Alexander Günther und Michael Hamacher, muss Franke verzichten, ansonsten ändert sich im Vergleich zur Vorwoche nichts.

Der Kader: Schuberth – Arndt, Bauernfeind, Carl, Dippold, Förster, Hilla, Hermsdörfer, Kornetzke, Onarici, Stelzer, Sahr, Stöcker, Svagr, Weiner.

Nicht bewertet

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Montag, 13. November 2017 - 11:06