Haase verliert trotz Platz zwei Führung

Im hochkarätigen Feld setzte Haase den ersten Glanzpunkt und eroberte mit dem Audi R8 LMS die Pole. „Unser Fokus in den freien Trainings war, das Auto für das Qualifying, aber auch für die Distanz im Rennen optimal vorzubereiten“, erklärte der 30-Jährige, der mit seinen Teamkollegen auch im Rennen den Ton angeben konnte: „Wir hatten eine tolle Strategie und konnten auch die Gelbphasen für uns nutzen. Sieben von acht Stunden lagen wir an der Spitze, bis es dann ganz am Schluss etwas wild zur Sache ging.“

Berührung kostet den Sieg

In der angesprochenen Situation war Schlussfahrer Christopher Mies nach seinem finalen Tankstopp Stoßstange an Stoßstange mit Markenkollege Robin Frijns vom belgischen WRT-Team aus der Boxengasse gekommen, nur wenige Minuten später berührten sich die beiden bei einem Überrundungsmanöver. Während der Niederländer im Kies stecken blieb, konnte Mies weiterfahren. „Leider hat unser Auto etwas an Performance eingebüßt, wodurch wir nicht mehr genügend Speed hatten“, schilderte Haase das dramatische Finale, in dem der Südafrikaner Kelvin van der Linde wenige Runden vor Schluss vorbeizog und den Sieg für das Audi-Team Magnus einfuhr.

Haase war dennoch zufrieden: „Es war ein gutes Wochenende für Audi. Amerika ist ein Traum, um Rennen zu fahren. Dass ich die Gesamtführung verloren habe, ist schade, ich hoffe aber sehr, dass es nach der Herbstpause noch zum 12-Stunden-Rennen nach Sepang geht.“ Dort hat er bereits zweimal gewonnen, zuletzt im Vorjahr mit dem Audi-Team Phoenix.

Nicht bewertet

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Montag, 13. November 2017 - 11:06