Gummibärchen – selbst gemacht

In blütenweiße Kittel gehüllt, folgten die Jugendlichen den Anweisungen der Gruppenbetreuer. Die Inhaberin der Marien-Apotheke, Sabine Supp, freute sich für dieses Projekt auch ihren Bruder Christian Rössl  gewinnen zu können.

Fruchtsäfte in den Farben Rot, Orange und Gelb, eine Küchenwaage zum Wiegen der Becher, in denen die Zutaten für die Bärchenproduktion eingerührt werden mussten, sowie Zitronensaft, Zucker und Gelatine  waren griffbereit auf den Arbeitsplatten zu finden. Zudem wurde ein mikrowellenfestes Gefäß und  Silikonförmchen  benötigt.

30 Sekunden lang in der Mikrowelle

Die Förmchen hatten Ausprägungen von Tierchen, Blumen, Käfern, Herzen und Smileys. Diese mussten schließlich mit dem Gemisch aus  Fruchtsaft, Zitronensaft, einem Esslöffel Zucker und 15 Gramm Gelatine  befüllt werden.

Zuvor musste das Gemisch 30 Sekunden lang in die Mikrowelle gelegt werden – wegen der Lösung der Gelatine. Wichtig dabei war, dass der Fruchtsaft nicht kocht, weil sonst die Gelatine kaputtgehen würde. Mit Fingerspitzengefühl konnte dann  die heiße Fruchtsaftlösung, in die zuvor noch ein Esslöffel Zucker hineinkam, von den Teilnehmern in die Silikonförmchen  gegossen werden. Nach einer Stunde Kühlschrank-Aufenthalt sind die appetitlichen Gummibärchen bereit, die Form zu verlassen. Weil in der Marien-Apotheke  schon die nächste Gruppe im Anmarsch war, kamen die Förmchen für 20 Minuten in den Gefrierschrank.  Die Ferienkinder durften Kostproben mit nach Hause nehmen.

Zuvor stellte aber Christian Rössl noch eine Art Quizfrage und wollte von den Kindern wissen, wie viel  Stücke Würfelzucker  (ein Stück wiegt drei Gramm) wohl in einer Reihe von aufgezählten Lebensmitteln stecken.  Der Spitzenreiter war ein großes Glas Nutella mit 140 versteckten Stück Würfelzucker.

Nicht bewertet

Anzeige