Guido Rapsch neuer Sport-Ehrenbrief-Träger

„Das ist eine große Ehre für mich und eine Wertschätzung. Wenn man das ganze Leben dem Sport gewidmet hat und sich so sehr reingehängt hat“, freut sich der am kommenden Montag 71 Jahre jung werdende Rapsch. Bis zu seinem Ruhestand war er Fachlehrer für Sport und Werken, gehörte 1968 zu den Gründungsmitgliedern des Elefantenclubs, der damals noch ein reiner Motorsportverein war. Außerdem ist er Gründungsmitglied der Badmintonsparte, die 1982 aus der Taufe gehoben wurde.

Von 1968 bis 2008 war er als erster oder zweiter Vorsitzender sowie als Abteilungsleiter für Motorsport und Badminton maßgeblich an der Leitung des Vereins beteiligt. Außerdem engagierte er sich von 1970 bis 1978 als Funktionär beim Deutschen und Bayerischen Motorsportverband. Rapsch war von 1977 bis 1985 Initiator und Leiter der Bayreuther Motor-Shows. Als Trainer stand er von 1970 bis 1985 beim Deutschen und Bayerischen Motorsportverband in der Verantwortung. Über viele Jahre hinweg war er Badmintontrainer bei den Elefanten, war selbst bayerischer Vizemeister und hatte unter anderem die in dieser Sportart sehr erfolgreichen Schwestern Amelie und Annika Oliwa unter seinen Fittichen.

„Ich habe mich in meinem Leben wohl 90 Prozent nur mit Kindern und Jugendlichen beschäftigt“, erinnert sich Rapsch. „Es ist schön, wenn man ihnen helfen kann, sich in der Erwachsenenwelt zurecht zu finden.“ Und die meisten haben im EC Bayreuth eine echte Heimat gefunden. „Und ich bin noch nicht vergessen worden“, freut sich der neue Ehrenbrief-Träger, „von meinen 780 Kontakten auf Facebook sind 700 ehemalige Schüler von mir. Viele suchen noch den Kontakt, gehen mal mit mir essen. Das ist eine echte Befriedigung“.

An die zahlreichen Turniere oder Ligaspiele, die er mit seinen Schützlingen besuchte, hat er beste Erinnerungen. „Das füllt in unserem Haus noch ganze Wände mit Ordnern.“ Und so ganz kommt er vom Badminton nicht los. „Wenn es die Zeit erlaubt, besuche ich die Punktspiele unseres Vereins.“ Ansonsten genießt er den Ruhestand in vollen Zügen: „Was gibt es denn Schöneres, als an Motorrädern herum zu schrauben.“ Schließlich war er selbst von 1968 bis 1989 im Motorsport aktiv und nahm an zahlreichen Rennen auf nationaler und internationaler Ebene teil. Er war Deutscher und mehrmaliger Bayerischer Meister im Straßenrennen und fuhr Weltmeisterschaftsrennen auf dem Hockenheimring. Im Jahr 2001 erhielt er die Ehrenurkunde für Verdienste um den Bayreuther Sport.

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