Großeinsatz bei Jugendzeltlager

Die Reisegruppe aus Bayern war bereits seit einer Woche zu Gast auf dem Willy-Brandt-Zeltlagerplatz in Reinwarzhofen. Weil es den Kindern zunehmend schlechter ging und auch einnige Betreuer erkrankten, entschieden sich die Organisatoren gegen 22 Uhr dazu, die Rettungsleitstelle zu informieren. Wegen der hohen Anzahl an Erkrankten und Verletzten, wurde Großalarm ausgelöst. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Notärzte eilten zu dem Zeltplatz.

Der leitende Notarzt sprach von "keinen infektiösen Krankheiten". Viel mehr handele es sich um entsprechende Magen-Darm-Erkrankungen. Einige Kinder mussten in Krankenhäuser verteilt werden, andere wurden ambulant betreut und versorgt. Die Organisatorin des Zeltlagers, die nicht namentlich erwähnt werden wollte, sprach von einem von der Polizei "bewusst groß aufgezogenem Rettungseinsatz".

Doch die Beamten haben dies garnicht in der Hand. Und auch dem zuständigen Einsatzleiter Rettungsdienst bleibt wohl keine Wahl, wenn so viele Kinder plötzlich auftretende Beschwerden haben. Insgesamt sprachen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst von einem gelungenen Einsatz und attestierten auch der Veranstalterin eine gute Organisation. Die erkrankten Kinder waren alle aus der einen Reisegruppe aus Bayern. Andere Zeltlagerbesucher waren offenbar nicht betroffen. Gegen Mitternacht waren alle Maßnahmen beendet. (red)

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