Gräfin Luxburg starb durch einen Kopfschuss

Seit Montag steht fest: Die Leiche, die am Sonntag im Schutt eines niedergebrannten Hauses in Marktschorgast gefunden worden war, ist, wie vermutet, die Gräfin, eine ehemalige Varietékünstlerin. Das bestätigte der leitende Oberstaatsanwalt Thomas Janovsky bei einer Pressekonferenz am Montag.

In Verdacht, die 78-Jährige getötet und dann das Haus angezündet zu haben steht der Mann, der zusammen mit der Gräfin in dem Haus gewohnt hatte: Der 35-jährige Andreas S., der der Vermieter des abgebrannten Hauses war, in dem die Gräfin schon lange lebte.

DNA-Test

Die Bayreuther Kriminalpolizei und auch der leitende Oberstaatsanwalt Janovsky gehen davon aus, dass Andreas S. sich selbst getötet hat. Noch steht nicht mit letzter Sicherheit fest, ob es sich bei der verkohlten Leiche, die am Sonntagmorgen gegen 7 Uhr in einem vom Feuer völlig ausgeglühten Auto gefunden worden war, um die Überreste von Andreas S. handelt. Laut den Ermittlern ist die Leiche des Mannes so stark verbrannt, dass eine Identifizierung nur durch DNA-Vergleich möglich ist – dies dauert einige Zeit.

Die Frage, ob Andreas S. sich nach dem Mord an seiner 78-jährigen Untermieterin im brennenden Auto das Leben nahm, kann nicht mehr mit letzter Sicherheit beantwortet werden.

So bleibt den Ermittlern zurzeit nur eine Indizienkette. Und die ist schlüssig: Gräfin Luxburg und ihr Vermieter hatten öfter Streit. Das ausgebrannte Auto ist als der Wagen von S. identifiziert. Und offenbar hat Andreas S. seinen Freitod angekündigt und seiner ehemaligen Freundin eine Art Abschiedsbrief hinterlassen.

  • Vorahnung: Irgendwann schürt der Andy mal die Hütte an

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Foto: red

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