Geschwächte Ice Dogs verkaufen sich teuer

Hatten die Ice Dogs, die nicht einmal drei komplette Reihen aufbieten konnten, anfangs zu viel Respekt vor dem Oberligisten? Jedenfalls spielten sich die ersten fünf Minuten komplett im Verteidigungsdrittel des EVP ab. Deutlich war zu merken, dass bei den Gastgebern mit Markus Schwindl und Oleg Seibel zwei der gefährlichsten Angreifer fehlten. Der Oberligist dokumentierte seine Überlegenheit mit der Führung. Doch erstaunlicherweise ließen sich die Ice Dogs davon nicht beeindrucken und kamen durch Aleksandrs Kercs zum Ausgleich.

Das verlieh dem EVP zusätzliches Selbstvertrauen, und so sahen die rund 300 Zuschauer nun eine rassige Partie, in der vorübergehend kein Klassenunterschied mehr festzustellen war. Im Mitteldrittel wurden die Ice Dogs kalt erwischt, als sie nach nur 23 Sekunden das 1:2 kassierten. In der Folge spielte der Oberligist seine größere Schnelligkeit aus und verlangte den nur fünf EVP-Verteidigern alles ab. Trotzdem hatten auch die Gastgeber einige Chancen.

Im Abschluss aber waren die Gäste cleverer und zogen auf 4:1 davon. Im Schlussdrittel sorgte Schönheide bald mit dem 5:1 für die Vorentscheidung, und beim EVP schwanden die Kräfte. Aufregung gab es gegen Ende, als sich die Gäste einige überhebliche und unfaire Fouls leisteten, in deren Folge Florian Zeilmann zum Entsetzen der Pegnitzer eine Spieldauerstrafe kassierte.

Tore: 0:1 (9.) Kukla (Hvorostinins, Jenka), 1:1 (10.) Kercs (Hausauer), 1:2 (21.) Jenka (Hvorostinins), 1:3 (28.) Kukla (Hvorostinins, Jenka), 1:4 (40.) Hvorostinins (Schusser), 1:5 (43.) Kukla (Jenka).

Strafminuten: Pegnitz 10 plus 5 plus Spieldauer für Zeilmann, Schönheide 6.

Nicht bewertet

Anzeige